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Max Wolf zeigt seine Werke

Waldeinsamkeit und Stadtansichten

Ausstellung in Gissigheim endet am 16. Oktober mit Vortrag über Kunstschaffen im 19. Jahrhundert im Taubertal

Von 
Burkard Gassenbauer
Lesedauer: 
Tauberpartie in Wertheim, gemalt 1868 von Karl Weysser. Werke des Künstlers, der gerne auch „Badischer Spitzweg“ genannt sind, gehören zu einer Ausstellung des Königheimer Heimatvereins in Gissigheim, die am 16. Oktober endet. © Jörg Paczkowski

Gissigheim. „Max Wolf und seine Freunde im Taubertal“ – so ist der Vortrag überschrieben, den der Kunsthistoriker Dr. Jörg Paczkowski (Wertheim) am Sonntag, 16. Oktober, anlässlich der Finissage der Ausstellung „Der Gissigheimer Maler Max Wolf (1824 bis 1901) und seine Künstler-Freunde“ im Schloss im Königheimer Ortsteil Gissigheim halten wird.

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Interesse an Lichtwirkung

Der in Gissigheim geborene Künstler Max Wolf, der vor allem die „Waldeinsamkeit“ malte, wobei ihn besonders die Lichtwirkung interessierte, hat in seiner Geburtsgemeinde leider nie gemalt.

Zu sehr war wohl in seiner neuen Heimat um Heidelberg verwurzelt. Aber Freunde Wolfs und andere Künstler seiner Zeit haben die Taubertal-Region oft besucht und hier reizvolle Motive gefunden. Der Kunsthistoriker Paczkowski möchte in der Finissage zur Gissigheimer Ausstellung diese Künstler und Werken, die im hiesigen Raum entstanden sind, vorstellen und in Bezug setzen zu den Gemälden von Max Wolf.

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Veröffentlicht
Von
Hans-Peter Wagner
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So sind Wolfs Freunde Bernhard Fries (1820 bis 1879) mit einem wunderschönen Bild von Wertheim, der „badische Spitzweg“ Carl Weysser (1833 bis 1904) mit zahlreichen Zeichnungen und Gemälden sowie der Heidelberger Theodor Verhas (1811 bis 1872), der einst im Auftrag des Fürsten von Löwenstein-Wertheim in der Main-Tauber-Stadt gemalt hat, mit vielen Zeichnungen im Power-Point-Vortrag vertreten. Aber auch Werke von Zeitgenossen werden gezeigt, die die richtige Einordnung des Schaffens von Max Wolf ermöglichen.

Während Max Wolf vor allem die Atmosphäre im Wald in seinen Bildern festhielt, haben seine Freunde Landschaften und Stadtansichten im Taubertal eingefangen.

Gruppenbesuche möglich

Die Ausstellung im Schloss ist noch bis 9. Oktober jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr und am 16. Oktober von 13 bis 15 Uhr und nach dem Vortrag bis 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen ist der Besuch auch wochentags möglich nach Anmeldung bei Gerhard Withopf, Telefon 09340/95060), Bernhard Berberich, Telefon 09340/316, oder Burkard Gassenbauer, Telefon 09341/4143.

In der Finissage, die um 15 Uhr beginnt, wird ein Wolf-Gemälde unter den Teilnehmern eines Preisrätsels verlost.

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