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„Togohilfe“ - 4. Oldtimer- und Schleppertreffen fand am Sonntag in Königheim statt. Mehr als 70 historische Fahrzeuge mit von der Partie

Raritäten ließen Herzen der Fans höher schlagen

Von 
Uwe Büttner
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Mehr als 70 historische Fahrzeuge „rollten“ zum „Oldtimer- und Schleppertreffen“ der „Togohilfe“ nach Königheim. © Uwe Büttner

Königheim. Rund um die Brehmbachtalhalle fand am Sonntag das vierte Oldtimertreffen für „Food-Drinks-Fun to Togo“ der „Togohilfe“ Königheim und Neubrunn statt.

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Mehr als 70 historische Fahrzeuge waren zum diesjährigen Treffen nach Königheim „gerollt“, darunter einige Raritäten aus der Automobil-, Schlepper- und Motorradgeschichte. Die Band „PM 60“ sorgte mit Oldies und Countrymusik für Stimmung bei den zahlreichen Besuchern.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung trafen die ersten Fahrzeuge an der Brehmbachtalhalle ein, wo sie von den Fans sehnsüchtig erwartet wurden. Unter den Oldtimern waren in diesem Jahr auch zahlreiche US-Veteranen vertreten.

Drei dieser Fahrzeuge nahm unser Mitarbeiter genauer unter die Lupe:

„Hanomag“ wurde 1871 als Hannoverische Maschinenbau AG gegründet. Ab 1924 baute die Firma die ersten Ackerschlepper. 1937 wurde der Hanomag Bauernschlepper RL 20 in Hannover entwickelt. Auf dieser Basis wurden in den Nachkriegsjahren weitere Schlepper hergestellt. Der Schlepper von Peter Block aus Tauberbischofsheim, ein Hanomag R 22, wurde 1951 in Hannover gebaut. Erstmals wurde hier ein gummigelagerter Dreizylindermotor eingesetzt, um so eine gute Laufruhe zu erreichen. Zusätzlich hatte das Fahrzeug einen serienmäßigen elektrischen Anlasser. Das in Königheim ausgestellte Fahrzeug hatte als Sonderzubehör eine Heckhydraulik und Zapfwelle.

Die Firma Oldsmobile wurde 1897 von Ransom E. Olds in Michigan, USA gegründet und ab 1908 in den General Motors Konzern eingegliedert. Marc Bamberger aus Unterbalbach war zum Treffen mit seinem Oldsmobile Fleetline von 1949 gekommen. Das in Deutschland seltene Fahrzeug hatte er vor zwei Jahren in Brandenburg entdeckt. Ursprünglich gehörte dieses zu einem schwedischen Car-Club. Dieses Fahrzeug war ein richtiger „Eyecatcher“ beim Treffen.

Neben den zahlreichen Schleppern, Lastkraftwagen, Personenkraftwagen waren auch wieder einige Motorräder am Start. Mit einer raren Maschine war Felix Ballweg aus Wertheim angereist. Er hatte die Maschine 1994 in Einzelteile zerlegt in Schweinfurt gekauft und innerhalb von drei Jahren wieder selbst zusammengebaut. Dabei erhielt diese auch wieder ihre Originallackierung. Im Internet entdeckte er auch diverses Zubehör, mit dem er dann das ehemalige Wehrmachtsgespann ausrüstete, so wie es einst im Einsatz war.

Seine BMW R 75 WH (Wehrmacht Heer) wurde 1941 in München gebaut. Die BMW R 75 wurde ab 1941 in München und dann von 1942 bis 1944 in Eisenach gebaut. Von der Wehrmacht wurde das Gespann während des zweiten Weltkrieges an zahlreichen Kriegsschauplätzen eingesetzt.

Alle Fahrzeuge waren rund um die Brehmbachtalhalle in Reih’ und Glied ausgestellt und wurden dort von den zahlreichen Besuchern bestaunt. Unter den Teilnehmern gab es auch so manches „Benzingespräch“, bei dem nützliches Fachwissen ausgetauscht wurde.

Gegen 14.30 Uhr gab es eine Ausfahrt der Teilnehmer des Treffens durch Königheim.

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