Nicht alle sind schuld

Susanne Marinelli zur Diskussion über beschädigte Feldwege

Von 
Susanne Marinelli
Lesedauer: 

Es hört sich an wie eine niemals endende Geschichte und ist für eine Gemeinde finanziell ein Fass ohne Boden: Immer wieder gibt es Klagen über Beschädigungen an gemeindeeigenen Feld- und Waldwegen, die auf Kosten der Kommune repariert werden müssen. Schnell sind die Schuldigen gefunden: die Landwirte.

AdUnit urban-intext1

Damit steht eine ganze Berufsgruppe am Pranger, egal wo der einzelne Bauer sein Feld bearbeitet, egal ob es in seinem Bereich schon zu Vorfällen gekommen ist.

Dass es nicht „die Landwirte“, sondern einzelne schwarze Schafe sind, die sich zum finanziellen Schaden der Gemeinde und somit der ganzen Gemeinschaft nicht an die Regeln halten, haben die Königheimer Gemeinderäte bei ihrer Diskussion glücklicherweise schnell erkannt. Das hat die Gemüter etwas beruhigt und erleichtert künftig sicherlich die Zusammenarbeit von Landwirten und Nicht-Landwirten, wenn es in nächster Zeit darum geht, eine Lösung für das Problem zu finden.

Denn eines ist klar: So weitergehen wie bisher kann es nicht. Diejenigen, die die Schäden verursachen, müssen auch die Konsequenzen tragen. Und sollte an manchen Stellen die Kommune zu weit gegangen sein und den Weg zu großzügig in das Feld hinein angelegt haben, ist auch darüber miteinander zu reden.

AdUnit urban-intext2

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim, Schwerpunkte Külsheim und Königheim