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Leserbrief - Zum Sendemast-Bau „Bürger wurden nicht gefragt”

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Jetzt ist es doch soweit. Ein Jahr war Sendepause, in der Weihnachtszeit sind deutliche Markierungen auf dem Acker sichtbar. Nun wird auch schon ausgehoben und gebaggert. Ein hoher Sendemast-Funkturm entsteht mitten in einer schönen Landschaft zwischen Äckern und Spazierwegen.

Haben die Bürger des Ortes Pülfringen denn überhaupt kein Mitspracherecht mehr, wenn es um die Gestaltung des Ortschaftbildes, der Lebensqualität, unserem Wohlergehen, und der Gesundheit geht?

Andernorts – wie zurzeit häufig zu lesen ist – macht man sich wohl einige Gedanken mehr hierzu!

Mit ein wenig gutem Willen hätte man – problemlos – einen größeren Abstand zu dem Wohngebiet (jetzt rund 300 Meter) halten können. Warum müssen ausgerechnet in Pülfringen, an der Kreisgrenze zum Neckar-Odenwald-Kreis, ein Mobilfunkmast und die Windräder platziert werden? Eines der neu genehmigten Windräder wird demnächst auf einem Hügel auch unweit des Ortes und des Funkmastens, mit seinen mehr als 220 Metern, zur „weiteren Dorfverschönerung“ beitragen.

Ich empfinde es als sehr traurig. Und wieder haben wir Bürger das Nachsehen – es wird wieder über unsere Köpfe hinweg entschieden.

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Veröffentlicht
Von
Ute Baumann
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