Zu wenig Wertschätzung

Klaus T. Mende zum Stellenwert des Ehrenamts

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Klaus T. Mende
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Rund 30 Millionen Deutsche betätigen sich ehrenamtlich – meist im kleinen Rahmen, aber mit hoher Intensität und großer Begeisterung. Wie zum Beispiel die Aktiven des THW Igersheim. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt oder die Stärkung demokratischer Werte ist solch ein freiwilliges bürgerschaftliches Engagement von großer Bedeutung und die Basis für ein gutes gesellschaftliches Miteinander.

Um so trauriger finde ich, dass politischerseits der hohe Stellenwert des Ehrenamtes zu wenig erkannt und anerkannt wird. Mich ärgert es maßlos, wenn die Vertreter der Parteien jahrein, jahraus den freiwilligen Einsatz würdigen und all jene mit Lob überschütten, die sich einbringen. Aus meiner Sicht viel zu wenig Wertschätzung.

Statt der vielen Worte würde ich mir von Staatsseite viel lieber mal konkretes Handeln wünschen.

Warum profitieren ehrenamtlich Tätige nicht von einem höheren Steuerfreibetrag? Das wäre eine wirkliche und nachhaltige Würdigung ihres Tuns zum Wohle der Allgemeinheit. Und vollauf verdient!

Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt

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