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Igersheim - Acht junge Menschen feierten in zwei festlichen Gottesdiensten ihre Konfirmation

„Vertraue Gott, dann kannst du dich entfalten“

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© Herz

Igersheim. Unter gelockerten Corona-Bedingungen feierten acht Jugendliche in zwei festlichen Gottesdiensten im evangelischen Paul-Gerhardt-Zentrum ihre Konfirmation.

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Beim Einzug stimmten Uli Nerger (Orgel) und Susanne Nerger (Geige) die Gemeinde mit der „Bittersweet Symphony“ beschwingt ein. Mit altehrwürdigen und neuen Liedern erhob die Gemeinde trotz Mund-Nasen-Schutz ihre Stimmen.

Aufgrund der Umstände wurde auf das so genannte „Abfragen“ der Katechismus-Stücke verzichtet. Stattdessen wählten sich die Konfirmanden einen Abschnitt aus und trugen selbstverfasste Erklärungen dazu vor. Die interessierte Gemeinde hörte von den Jugendlichen nachdenkenswerte Sätze, beispielsweise „vertraue Gott, dann kannst du dich in deinen Möglichkeiten entfalten“, „das Doppelgebot der Liebe hilft uns, den Rassismus zu überwinden.“ Pfarrer Uwe Krauß predigte über das Labyrinth von Chartres: „Geh deinen Weg, er führt dich zur Mitte. Du kannst dir nicht verloren gehen, weil dich Gottes Liebe trägt“. Nach der Predigt kam das eigentliche Zentrum der Konfirmation: Die Konfirmanden sagten ihr eigenes Ja zur Taufe. Dabei trugen sie selbstformulierte Sätze vor, in denen sie begründeten, warum sie Ja zur Liebe Gottes sagen. Auch mit diesen persönlichen Worten erreichten die Konfirmanden die Herzen der Zuhörer. Danach sprach ihnen Pfarrer Krauß den Segen zu, und sie erhielten ihre Konfirmationssprüche, die sie gerade auch in diesen krisenreichen Zeiten als Zusage Gottes auf ihrem Lebensweg begleiten werden. Bei dem vom Ehepaar Nerger instrumental ergreifend interpretierten „nothing else matters“ schien es, als stünde die Zeit still. Anschließend sprach Renate Kunze im Namen des Kirchengemeinderats ein bewegendes Grußwort. Wie eine Zusammenfassung all des Gehörten, Gesehenen gehörte der Gemeinde das letzte Wort: „Ins Wasser fällt ein Stein. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.“

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