Heimatverein - Brotbacken kommt gut an / Zahlreiche Aktivitäten Sieben Bildstöcke bereits restauriert

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pm
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Igersheim. Bei der Hauptversammlung des Heimatvereins „Messklingenschlapp“ zog der Vorsitzende Georg Jetzinger eine positive Bilanz. Die Restaurierung der vielen Bildstöcke im und um den Ort konnte durch die Förderung und Unterstützung der Manfred-Schaffert-Bürgerstiftung, der Gemeinde und den Eigentümern ein gutes Stück vorangetrieben werden.

Der Heimatverein hat bereits sieben Bildstöcke restauriert. © Heimatverein
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Sieben Bildstöcke sind bereits restauriert. Über die anderen Aktivitäten – etwa die Teilnahme am Gassenfest und die Ausrichtung eines Herbstfestes – berichtete die Schriftführerin Christine Schmidt.

Der Verein hat unter besonderem Engagement von Jascha Derr ein Brotbacken im historischen Backofen etabliert. Dieser wird von den Bürgern gut angenommen. Im vereinseigenen Museum im Kulturhaus fanden zwei Sonderausstellungen mit insgesamt 591 Besuchern statt. Der Verein unternahm im Herbst einen Jahresausflug zur Haller Comburg. Kassierer Olaf Schmidt zog eine positive finanzielle Bilanz. Der Verein sei gut aufgestellt. Die Kassenprüfer bescheinigten eine gute Arbeit. Beide verlassen den Verein, so dass zwei Nachfolger gewählt werden mussten. Dafür haben sich Josef Sterz und Christina Voit bereiterklärt.

Im Anschluss berichtete Georg Jetzinger über eine besondere Persönlichkeit des Ortes Igersheim. Dieses Mal über den Gründer und innovativen Ingenieur Walter Wittenstein, der die heute weltmarktführende Firma gegründet hat. Der Tüftler 1913 in Nordrhein-Westfalen geboren, wuchs in Aachen auf und studierte Ingenieurwesen. Nach Krieg und Internierung gründete er 1949 eine Firma für Handschuhnähmaschinen in Steinheim. 1952 zog sie nach Bad Mergentheim. Durch vielfältige Innovationen konnte sich die Firma rasch vergrößern und suchte einen neuen Standort. Dabei fiel die Wahl 1963 auf Igersheim. Walter Wittenstein war verheiratet und hatte drei Kinder. Sein Sohn Manfred übernahm 1979 die Leitung des Betriebes. Seit 1996 hat er seinen Sitz im Ortsteil Harthausen, wo bereits sechs Produktionshallen elektromechanisch Getriebesysteme herstellen. Die Jahresmitgliederversammlung klang mit interessanten Gesprächen und einem optimistischen Blick in die Zukunft aus. pm