Am Montag in Igersheim - Wäschetrockner geriet in Brand / Zwei Hasen gerettet Schneller Einsatz der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres

Von 
Hans-Peter Kuhnhäuser
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Mit einem großen Aufgebot rückte die Igersheimer Feuerwehr am späten Montagnachmittag zu einem Kellerbrand in der Harthäuser Straße aus. Die Einsatzkräfte gingen sehr professionell und effektiv ans Werk. Das Feuer war schnell gelöscht; ein größerer Schaden wurde verhindert. © Kuhnhäuser

Schnell und erfolgreich verlief ein Feuerwehreinsatz in der Harthäuser Straße in Igersheim. Ein Wäschetrockner war in Brand geraten.

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Igersheim. Es war ein schneller und erfolgreicher Feiertags-Einsatz für die Igersheimer Feuerwehr. Personen waren zum Glück nicht gefährdet, als am Montagnachmittag gegen 16 Uhr in der Waschküche eines Hauses in der Harthäuser Straße ein Brand ausbrach. Die Feuerwehr war überaus schnell und mit einem großen Aufgebot vor Ort. Drei Fahrzeuge der Abteilung Igersheim sowie zwei der Abteilung Harthausen waren mit zusammen 33 Mann und einer Dame sehr professionell am Werk.

Feuer frühzeitig bemerkt

„Es hat alles geklappt, wir haben sehr effektiv gelöscht“, sagte Kommandant Hermann Michel.

Das war auch deshalb möglich, weil die Tochter der Hausbesitzer (der Rest der Familie war abwesend) das Feuer frühzeitig bemerkte, die Leitstelle anrief, das Haus verließ und die eintreffenden Einsatzkräfte einwies. Somit befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr im Gebäude.

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Mehrere Atemschutzgeräteträger betraten dann das, wie ein Mitglied des Erkundungs- und Angriffstrupps sagte, „völlig verrauchte“ Kellergeschoss.

In der Waschküche fanden sie dann den Brandherd – einen Wäschetrockner, der wohl wegen eines technischen Defekts in Flammen geriet. „Der war im Vollbrand“, sagte Zugführer Alexander Schmitt.

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Gelöscht wurde das Feuer sehr schnell, und die Einsatzkräfte brachten das defekte Gerät nach draußen. Zudem wurde ein Rauchvorhang gesetzt, um die Wohngeschosse vor dem Rauch zu schützen, erläuterte Zugführer Paul Dezonsk.

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Eine gute Stunde war die Wehr dann noch mit der Belüftung des Kellers beschäftigt. Und da der abziehende Rauch zwei vor dem Haus stehenden Hasenställe gefährdete, „rettete“ die Feuerwehr zudem noch zwei Stallhasen.

Auch die Polizei und das Rote Kreuz waren in die Harthäuser Straße geeilt; die drei Sanitäter mussten allerdings nicht eingreifen. Der Rettungswagen konnte kurz nach 17 Uhr wieder abrücken.