Wochenmarkt - Steuerungsgruppe hat sich bereits getroffen

Projekt „Wochenmarkt Igersheim“: Erste Ziele formuliert

Von 
Klaus T. Mende
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Harthausen. Das Projekt „Wochenmarkt Igersheim“ hat inzwischen Fahrt aufgenommen. Eine Steuerungsgruppe, die sich um Vorbereitung und Umsetzung kümmert, hat sich mittlerweile erstmals getroffen – und auch bereits Ziele formuliert, wie Bürgermeister Frank Menikheim die Räte in der donnerstäglichen Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Harthausen wissen ließ.

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Möhlerplatz wird favorisiert

Nach Überzeugung der Steuerungsgruppe werde der Möhlerplatz für den Wochenmarkt favorisiert, ideal wäre allerdings auch die Einbindung der Mergentheimer Straße. Darüber hinaus seien Regionalität und Saisonalität sowie hohe Qualität zu bevorzugen.

Ein Alleinstellungsmerkmal sowie eine attraktive Angebotsvielfalt seien für den Erfolg des Igersheimer Wochenmarktes von zentraler Bedeutung, kamen die Mitglieder der Steuerungsgruppe überein. Die Igersheimer Betriebe allein würden vor allem in den ersten Jahren nicht die für einen erfolgreichen Markt unverzichtbare Produktvielfalt schaffen. Deswegen wäre es ratsam, auch Anbieter von außerhalb zuzulassen. Doch dürfe eine gute Entwicklung der örtlichen Direktvermarkter nicht durch langfristige Vergabe von Standplätzen an Auswärtige behindert werden. Je weiter entfernt von Igersheim etwas produziert werden, desto zwingender würden Bio-Zertifizierungen, um das Vertrauen der Kunden zu rechtfertigen.

Tendenz geht zu 2022

Eine erste Tendenz gehe dahin, den Markt ab 2022 in einem wöchentlichen Rhythmus durchzuführen – eventuell in den späten Nachmittags-/Abendstunden.

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Für eine verbindliche Entscheidung zur Mitgestaltung eines Wochenmarktes benötigten manche der Igersheimer Direktvermarkter noch Zeit, aber eine erste positive Tendenz und Bereitschaft, an der Konzeption im Rahmen der Bio-Muster-Region Main-Tauber-Kreis mitzuwirken, sei von allen angesprochenen Betrieben signalisiert worden.

Probiermärkte vorgesehen

Bürgermeister Frank Menikheim schloss sich den Vorstellungen der Steuerungsgruppe an, mit einem regelmäßigen Markt 2022 mit den ersten geernteten Produkten an den Start zu gehen. Zuvor, so die Idee, könnten allerdings als Testlauf zwei Probiermärkte angeboten werden.

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Vor der Eröffnung des Bürgerlädles 2018 hatte die Gemeinde Igersheim bereits eine Erhebung unter den örtlichen Direktvermarktern sowie jenen in der Region durchgeführt. Seitens der Verwaltung wird derzeit darüber hinaus eine Marktrecherche auch unter Einbeziehung von Wochenmärkten der Nachbarkreise erstellt. Diese Analyse soll in das Konzept des Wochenmarktes mit einfließen. Da ein Vollstart des Wochenmarktes für das kommende Jahr ins Auge gefasst wird, soll eine Akquise auswärtiger Marktbeschicker erst nach Vorlage des Konzepts erfolgen.

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Räte begrüßen Pläne

„Wir sollten auf jeden Fall warten, bis der Möhlerplatz fertig ist“, mahnte Ratsmitglied Karl Limbrunner an. Und er unterstütze es ausdrücklich, nach weiteren Anbietern Ausschau zu halten und den Wochenmarkt auch für auswärtige Beschicker zu öffnen.

Dr. Barbara Reinwald findet es „toll, dass es in so kurzer Zeit so viele Vorschläge und so viele Interessenten gibt“. Sie zeigte sich gespannt, „wie das wird“.

Frank Menikheim zeigte sich erfreut, dass es der Steuerungsgruppe in recht kurzer Zeit gelungen sei, bereits diese Resultate zu präsentieren. Er teilte zudem mit, dass detaillierter berichtet werde, wenn das Konzept stehe.

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Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt