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Gassenfest

Igersheimer haben Feiern nicht verlernt

Nach dreijähriger Abstinenz war am Wochenende um den Möhlerplatz herum wieder einiges geboten

Von 
Bernd Hellstern
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Gekonnt ist gekonnt. © Bernd Hellstern

Igersheim. Nun ist es schon wieder Geschichte, das Igersheimer Gassenfest – und nichts erinnert mehr daran, dass am Wochenende nach drei Jahren schmerzlicher Abstinenz wieder gefeiert wurde. Trotz hochkarätiger Fest-Konkurrenz in der Umgebung strömten an beiden Tagen die Menschen nach Igersheim, auch wenn die eine oder andere Stimme meinte, „es hätten gerne ein bisschen mehr sein können“.

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Dies bezog sich wahrscheinlich auf den frühen Sonntagabend, als die deutsche Nationalmannschaft der Frauen einige Besucher vor den Fernseher zog.

Sie kamen aber zurück, um sich zum einen über die unglückliche 1:2-Finalniederlage zu trösten, aber auch, um sich zum Fest-Finale von der Musik der „Beat Brothers“ in den Bann ziehen lassen.

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habe/Bild: Hellstern
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Die beliebte Coverband aus der Pfalz, nach 2010 und 2013 zum dritten Mal zu Gast, begeisterte und verzauberte die Zuhörer wiederum mit den Welthits der 1960er bis 90er Jahre legendärer Bands wie Beatles, Rolling Stones, The Who, Queen und The Kinks.

Fulminanter Schlag

Am Samstagmittag hatte die Spielgemeinschaft Igersheim/Neuses das Gassenfest musikalisch eingeläutet, ehe Bürgermeister Frank Menikheim mit einem fulminanten Schlag das erste Fass Bier angestochen hatte. Nach drei Jahren Stillstand, so der Bürgermeister, sei dieses Fest für alle Beteiligten ein gewagter Neuanfang. Er freue sich aber verkünden zu können, „endlich wieder Gassenfest“, und hoffe, dass jene Vereine, die heuer nicht dabei seien, im nächsten Jahr – dann vielleicht mit neuem Konzept und neuer Motivation – als Mitveranstalter wieder an Bord seien. Denn zumindest die kurze, aber heiße Partymeile in der Burgstraße wurde von nicht wenigen Festbesuchen vermisst.

Dass Durst und Hunger nach rustikaler Festleskost und Getränken kaum zu stillen war, bewiesen die Warteschlangen an den Ständen der Vereine, die kulinarische Köstlichkeiten aus vielen Regionen anboten. Entschädigt wurden die Gassenfestbesucher von den Straßenkünstlern, den Bands und den Vorführungen auf der Hauptbühne.

Vor allem die bei ihren Auftritten stets dicht umlagerten Top-Artisten, Straßenkünstler und Entertainer, als da wären der „Verrückte Hutmacher“, „FeuerWer?“, „Stevie Wheels“, „Zauberer Horlin“, „Tobi van Deisner“, „Einfach Riesig“, die zwischen ihren Engagements auf großen Bühnen und Events in Igersheim Station machten, brachten internationales Flair mit. Sie waren das Salz in dem ohnehin von Ingrid Kaufmann-Kreußer und ihrem Team gut und ausgewogen gewürztem Gassenfest-Menü, das Lust auf mehr machte. Als da wären unter anderem Bands wie „Backyard Fire“, „Lena & Linus“ aus Würzburg, „Vater & Ton“, ebenso mit Heimspiel wie „Jam Vansn“ und die „Harthäuser Musikanten“, nur um einige zu nennen.

Nicht zu vergessen die Vorführungen auf der Showbühne und die vielfältigen Spielangebote für Groß und Klein. Pluspunkte verdiente sich übrigens auch Petrus, der herrliches Festleswetter schickte. Bleibt zu hoffen, dass es auch im nächsten Jahr heißen kann „Willkommen zum 20. Gassenfest“, wenn nicht irgendein Virus meint, am Veranstaltungskalender und am Freizeitverhalten der Bevölkerung mitarbeiten zu müssen.

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