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1. FC Igersheim - Corona-Pandemie sorgt für leichten Rückgang der Mitgliederzahl / Geschäftsführender Vorstand im Amt bestätigt

Gut durch die Corona-Krise gekommen

Von 
fci
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Die Geehrten mit dem Vorsitzenden Peter Ruess (Zweiter von links) und Bürgermeister Frank Menikheim (Dritter von rechts). © FC Igersheim

Im Rekordtempo von etwas mehr als einer Stunde spulte der 1. FC Igersheim im Sportheim seine Hauptversammlung ab. Die Vereinsspitze wurde im Amt bestätigt, daneben wurden zahlreiche verdiente Mitglieder ausgezeichnet.

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Igersheim. Nach der Totenehrung trug Vorsitzender Peter Ruess seinen Bericht für die vergangenen beiden Jahre vor – so kurz und prägnant wie nie zuvor. Die Corina-Pandemie hat auch vor den Schwarz-Gelben nicht Halt gemacht und ihre Spuren hinterlassen. Und dennoch sei man bislang recht gut über die Zeit gekommen, in der es viele Beeinträchtigungen gegeben habe. Der Blick gehe nach vorn, man sei guter Dinge, dass sich der Trainings- und Spielbetrieb in absehbarer Zeit wieder vollends normalisiere.

Peter Ruess erwähnte in seinen Ausführungen jeweils neun Vorstandszusammenkünfte, die teilweise digital über die Bühne gegangen seien. Der Mitgliederstand habe sich von 1323 (Ende 2018) über 1329 (Ende 2019) auf 1288 (Ende 2020) reduziert, ein Trend, der Corona geschuldet sei und von dem der 1. FC bei Weitem nicht so schlimm getroffen sei wie manch andere Klubs. In den einzelnen Abteilungen ergebe sich folgendes Bild: Turnen 506 Mitglieder, Fußball 472, Leichtathletik 317, Volleyball 103, Tennis 77, Tischtennis 69 (Mitgliedschaften in mehreren Abteilungen möglich).

Zumindest 2019 habe man noch einige Events durchführen können, so der Klubchef. Er nannte explizit den vierten Igersheimer Firmen-Lauf mit rund 1200 Startern, den Benefiz-Event mit Bibiana Steinhaus-Webb, Lutz Wagner und Knut Kircher, der 10 000 Euro für die gute Sache erbracht habe, sowie die erste Igersheimer Modellbahn-Ausstellung, zudem die Teilnahme des 1. FC am Gassenfest. Die Zahl der Sportabzeichen habe sich 2020 mit 185 (plus fünf Familien) nahezu auf dem Niveau von 2019 (183 plus fünf Familien bewegt). Mit dem Dank an alle Trainer, Betreuer, Ehrenamtlichen, Förderer und Gönner sowie an die Gemeinde für die Bereitstellung der Sportanlagen beendete Peter Ruess seine Ausführungen.

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Die Zahlen von Schatzmeister-Dino Karl Limbrunner, er amtiert seit mehr als vier Jahrzehnten, unterstrichen, dass der Verein auch in Zeiten von Corona solide gewirtschaftet habe und finanziell sehr gut dastehe. Auch namens seines Mitstreiters in der Funktion des Kassenprüfers, Rüdiger Hörner, bestätigte Wolfgang Model Karl Limbrunner eine „einwandfreie Arbeit“.

Im Anschluss an die Jahresberichte aus den einzelnen Abteilungen (siehe Extra-Bericht) nahm Bürgermeister Frank Menikheim die Entlastung des Vorstands vor, die einstimmig beschlossen wurde. Zuvor bestätigte der Schultes dem 1. FC, dass „der Verein recht gut dasteht“, wie aus allen Berichten zu entnehmen sei. Man sei gut durch die schwere Zeit gekommen, „für andere Vereine stellt sich die Lage bisweilen existenzbedrohend dar“. Er appellierte an die Mitglieder, sich auch künftig für die Belange des 1. FC einzusetzen, um gemeinsam mitzuhelfen, dass schon wieder in absehbarer Zeit Normalität einkehre.

Formsache war die Bestätigung der Abteilungsleiter Michael Matthes (Leichtathletik), Dominik Wyes (Fußball), Philipp Häusler (Tennis), Andreas Kleinschnitz (Tischtennis), Philipp Halbmann (Volleyball) und Gabi Danzow (Turnen). Der geschäftsführende Vorstand wurde bei den Wahlen im Amt bestätigt. Demzufolge steht Kapitän Peter Ruess folgende Besatzung zur Seite: Walter Lang (zweiter Vorsitzender), Alex Hornig (Schriftführer), Karl Limbrunner (Kassierer). Limbrunner erklärte sich bereit, den Posten nochmals zu bekleiden, gab aber an, das Amt bald in jüngere Hände legen zu wollen – und blickte dabei in Richtung Herbert Kitzberger. Den Kassenprüfern Wolfgang Model und Rüdiger Hörner wurde ebenfalls das Vertrauen ausgesprochen.

Insgesamt hatte der Vorsitzende für die vergangenen beiden Jahre 66 Personen zu ehren (Namen siehe Info-Box).

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Die Grüße des Sportkreises Mergentheim überbrachte Rüdiger Wellm. Er sprach von „tollen Rahmenbedingungen“, die auf dem sportlichen Sektor in Igersheim anzutreffen seien. Er wies auf den Sportkreistag hin, der am 11. März kommenden Jahres in Weikersheim stattfindet. Wellm animierte darüber hinaus die Abteilungen des 1. FC, sich um den Sportjugendförderpreis zu bewerben. Der Sportkreis habe durch Corona rund drei Prozent an Mitglieder verloren. Und abschließend meinte er, dass man den „Ball des Sports“ 2023 gerne wieder in Igersheim durchführen würde.

Zum Schluss ging der Blick von Peter Ruess nach vorn. Er zeigte sich zuversichtlich, dass am 13. Juli kommenden Jahres der fünfte Firmenlauf über die Bühne gehen könne. Er wies zudem auf den 40. Geburtstag hin, den turnenden Seniorinnen dieses Jahr begingen. Derzeit sei man im Begriff, eine neue Vereinshomepage aufzubauen.

Und zu guter Letzt habe man im Blick, dem Radsport ein größeres Augenmerk künftig zu schenken. Und auch Basketball könnte eine Rolle spielen, nachdem ein zugezogener Trainer die ins Gespräch gebracht habe. fci

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