Gramlich-Kapelle nahe Harthausen - Horst Hitzfelder und Roland Friedrich haben sich ehrenamtlich engagiert Gotteshaus in neuem Glanz

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Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von Horst Hitzfelder und Roland Friedrich aus Igersheim erstrahlt die Gramlich-Kapelle wieder in neuem Glanz.

© Klaus T. Mende

Das als Gramlich-Kapelle bekannte kleine Gotteshaus auf der Neubronner Höhe, nahe Harthausen gelegen, erstrahlt jetzt wieder in neuem Glanz.

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Harthausen/Neubronn. Der Zustand der Kapelle, sowohl im Außen-, als auch im Innenbereich, war im wahrsten Sinne des Wortes in die Jahre gekommen - die Kapelle war dringend renovierungsbedürftig.

Die beiden ehrenamtlichen Handwerker Horst Hitzfelder und Roland Friedrich aus Igersheim haben sich dessen angenommen und sich bereiterklärt, die Renovierungsarbeiten gemeinsam durchzuführen. Die angefallene Handwerkerrechnung für eine Alublechverwahrung an den Giebelseiten wurde durch eine großzügige Spende der Gemeinde Igersheim finanziert.

Die Kapelle war im Jahr 1959 von Alfons Gramlich erbaut und im gleichen Jahr von Pfarrer Hanold im Rahmen der Flurprozession zu Christi Himmelfahrt eingeweiht worden. Die Strahlenmadonna im Kapelleninneren von Familie Frank aus Reckerstal rief stets zum Gebet auf und bot auch Schutz bei Wind und Wetter. In der Chronik steht, dass seinerzeit ein großer Birnbaum durch Blitzschlag getroffen wurde, während die Flurbereinigungsarbeiter in der Kapelle Schutz suchten. Später wurden an dessen Stelle eine Birke gepflanzt und zwei Ruhebänke aufgestellt.

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Das kleine Gotteshaus wurde von den Menschen der umliegenden Ortschaften sowie Wanderer und Radfahrer geschätzt und bei Anliegen und Nöten wurde die Muttergottes um Beistand angerufen. ktm