Kirchenchor St. Ägidius Höpfingen

Wieder gemeinsam zu singen war das Ziel

Bei der Mitgliederversammlung wurde Bilanz gezogen. Besondere Ehrung stand auf der Tagesordnung

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ad
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Margret Sokol (Zweite von rechts) wurde für 50 Jahre Singen im Chor geehrt. © Adrian Brosch

Höpfingen. Aus derzeit 17 Sängern besteht der Kirchenchor St. Ägidius, dessen Mitgliederversammlung am Sonntag im „Ochsen“ in Höpfingen stattfand. Zur Tagesordnung gehörte eine besondere Ehrung: Für 50 Jahre Singen im Chor wurde Margret Sokol ausgezeichnet. Gleichwohl wurde Margret Eiermann als neue Notenwartin vorgestellt.

Nach kurzer Begrüßung durch die Vorsitzende Elisabeth Böhrer und den Totengedenken ergriff Schriftführerin und Kassiererin Irmgard Hauck das Wort. In ihrem ausführlichen Bericht ging sie auf 29 Proben, die aktive Mitgestaltung einiger Gottesdienste etwa zu Pfingsten und Fronleichnam teils in kleiner Schola-Formation, das gesellige Grillfest und das Einstudieren neuer Gesänge aus dem „Gotteslob“ ein. Schmerzlich vermisst werde unterdessen der erkrankte zweite Vorsitzende Kurt Lehmeyer; altershalber aus der Chorgemeinschaft ausgeschieden sind Sieglinde und Helmut Schmitt. Die Kassenprüfer Klaus Hauk und Margit Sauer hatten keinen Einwand, so dass die Entlastung reine Formsache war.

Positiv fiel auch die Bilanz des jungen Chorleiters Bastian Heß aus. „Unser Ziel, nach Corona wieder im Chor zu singen statt in kleinen Schola-Besetzungen, wurde erfüllt“, resümierte er und lobte das allgemeine Niveau. Bedauerlich sei lediglich die geringe Besetzung im Bereich der Männerstimmen: Dieser Umstand erfordert eine weitestgehende Umstellung der Musikliteratur von vier- auf dreistimmige Gesänge. Höhepunkt des Nachmittags war die Ehrung von Margret Sokol: Nachdem sie von 1963 bis 1965 bereits als Schülerin ihre Stimme erhoben hatte, stieß sie 1974 erneut zum Kirchenchor.

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„Aktuell ist sie unsere dienstälteste Alt-Sängerin“, würdigte Vorsitzende Böhrer beim Überreichen der Präsente. Präses Pfarrer Christian Wolff verlas zusätzlich die Urkunde des Diözesna-Cäcilienverbands Freiburg und lobte den Dienst an der Musica Sacra. Margret Sokol erinnerte mit Anekdoten an alte Sangeszeiten und schöne Momente.

Pfarrer Wolff äußerte sich anerkennend im Namen der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland für den Einsatz, die rege Aktivität des Chors und fügte an, dass angesichts immer kleiner werdender Chöre Kooperationen mit anderen Kirchenchören der Seelsorgeeinheit denkbar seien. „Unser Kirchenchor bereichert Höpfingen“, betonte Bürgermeister Christian Hauk. ad