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Schönstattzentrum Waldstetten - 30 Teilnehmer beim Männertag / Monsignore Dr. Peter Wolf aus Oberkirch referierte

„Wie sieht das Wirken des Heiligen Geistes in unserer Zeit aus?“

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Waldstetten. Im Zeitalter des Klimawandels tut ein „Zwischenhoch“ besonders gut. Das ist beim Wetter so und noch viel spannender in Fragen des Glaubens. Einem Glauben, der einerseits im Schwinden ist, aber andererseits viele Fragen aufwirft und der manchem Menschen ein Unbehagen bereitet.

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Ein „Zwischenhoch“ war es jedenfalls für die über 30 Teilnehmer des Männertages der Schönstatt-Bewegung in Waldstetten. Der Referent war Monsignore Dr. Peter Wolf aus Oberkirch, geistlicher Leiter vom dortigen Schönstattzentrum und Seminarhaus. Ganz konkret stellte er die Frage: „Wie sieht das Wirken des Heiligen Geistes in unserer Zeit aus?“

Wohin geht der Weg der Kirche, wohin geht der Weg des Glaubens. Ohne klares Ziel gibt es kein vorwärts. Das veränderte Klima zeigt sich nicht nur in der Natur, es zeigt sich im gesellschaftlichen Leben und es zeigt sich auch im kirchlichen Leben. Der Anfang „unserer Kirche“ war die tiefe Niedergeschlagenheit, nach der Verurteilung von Jesus zum schmachvollen Tode am Kreuz und von der Ratlosigkeit seiner Anhängerschaft.

„Wer am Holz endet, war ein Verfluchter“, so ein Zitat aus der damaligen Zeit. Wie soll es weitergehen? Ausschlaggebend war Pfingsten, die Sendung und das Wirken des Heiligen Geistes. Auch in der Anfangszeit des Christentums gab es schon unterschiedliche Meinungen. Das Christentum gab aber ein neues Lebensgefühl. Es war der Umschwung – weg von der Angst – hin zum Mut, zum Optimismus. Die Briefe des Apostels Paulus, die bis heute erhalten sind, zeugen davon. Pater Josef Kentenich, der Gründer der Schönstattbewegung, griff oft das Bild des Apostels Paulus von der „geöffneten Tür“ auf. Der Heilige Geist öffnet Türen oder versperrt den Weg.

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Dr. Wolf zeigte in einer Meditation ein Bild aus dem Pfingstgeschehen, das ihn sein Leben lang begleitet hat. Maria steht im Mittelpunkt, um sie herum die Apostel mit ausgebreiteten Armen. Über ihnen die Taube, das Symbol für den Heiligen Geist. Das Klima bei den Christen der Urkirche war anfangs geprägt von einem Gefühl des Unterlegenseins, von Resignation. So ähnlich sehen manche Christen es auch heute. Und dann kam durch den Heiligen Geist die Ermutigung von oben - das erste Pfingsten. Der Referent stellte die Frage: Woran orientiere ich mich? Es ist wichtig, im „Ballonflug des Lebens“ immer wieder Ballast abzuwerfen, damit man wieder höher steigen kann.

Der Gottesdienst und die Gespräche der Tagungsteilnehmer sorgten für eine besondere Atmosphäre. Passend dazu stimmte der Gitarrenspieler das Lied an: „Atme in uns du Heiliger Geist“.

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