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In der Sitzung des Höpfinger Gemeinderats - Einführung eines Tempolimits wurde vom Gremium erst diskutiert und dann abgelehnt

„Tempo-30-Zone“ im „Heidlein“ vom Tisch

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ad
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Auf geteiltes Echo stieß bei den Höpfinger Gemeinderäten die geplante Einrichtung des Ortsgebiets „Heidlein“ als Tempo-30-Zone. Sie entschieden sich dagegen. © Adrian Brosch

Höpfingen. Auf geteiltes Echo stieß am Montag bei der Sitzung des Höpfinger Gemeinderats die geplante Einrichtung des Ortsgebiets „Heidlein“ als Tempo-30-Zone.

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Zwar sah die Verkehrsschau mit Bewertung der Sachlage durch die Untere Verwaltungsbehörde des Gemeindeverwaltungsverbands Hardheim-Walldürn die Voraussetzungen nicht zuletzt durch die zu weiten Teilen reduzierte Straßenbreite, die nahezu ausschließliche Nutzung als Wohngebiet, mehrheitlich fehlende Fußwege und die hohe Anzahl an baulichen Engstellen und Hindernissen als erfüllt an, doch gab es im Höpfinger Gemeinderat einigen Gegenwind.

Thomas Greulich etwa erinnerte an ähnliche Anträge bezüglich anderer Bereiche Höpfingens, die in den vergangenen Jahren in der Regel abgelehnt wurden: „Wieso sollte das Heidlein eine Sonderbehandlung erfahren?“, fragte er. Auch auf die städtebauliche Peripherie bezogen erschloss sich ihm keine Notwendigkeit einer Tempo-30-Zone.

„Die Straßen sind eng und teils wenig übersichtlich – da kann kaum schneller als 30 Stundenkilometer gefahren werden“, bekräftigte er und sprach von einem eher geringen Verkehrsaufkommen: Wer im „Heidlein“ wissentlich zu schnell fahre, sei entweder Anwohner oder Besucher.

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Dem schloss sich Josef König an: „Wenn eindeutige Unfallschwerpunkte wie die Kreuzung Hardheimer Straße/Raiffeisenstraße außen vor bleiben, erscheint ein solcher Vorschlag noch weniger nachvollziehbar“, betonte er und konstatierte, dass man im Heidlein „allgemein langsam fährt“.

Helmut Häfner und Dominik Mechler schnitten einen weiteren Aspekt an: „Es mutet tragisch an, dass wir sehr lange für das letzten Endes auch lediglich zeitlich auf Ende und Beginn des Unterrichts eingegrenzte Tempolimit im Bereich von Schule und Kindergarten kämpfen mussten, während das verkehrstechnisch für Raser ungeeignete Heidlein ‘mal eben’ durchgewunken wird“, so Häfner.

Nachdem Sven Schlie auf den schon früher mehrfach getätigten Gedankengang verwies, ganz Höpfingen zur „Zone 30“ zu erklären und dabei auf vorfahrtsberechtigte Straßen zu verzichten, lehnte der Gemeinderat den Beschlussvorschlag einstimmig ab. ad

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