Grundschule Höpfingen - Eigener Apfelbaum wurde gepflanzt Streuobstwiesenprojekt der Drittklässler geht weiter

Von 
MF
Lesedauer: 

Höpfingen. Auch in diesem Jahr gibt es an der Grundschule Höpfingen wieder ein Streuobstwiesenprojekt. Allerdings hatten sich die Drittklässer mit Klassenlehrerin Susanne Lindlau-Hecht für den Projektstart besseres Wetter gewünscht. Doch trotz einsetzendem Regen, Wind und niedrigen Temperaturen waren die Kinder enorm motiviert, als es darum ging, „ihren“ Apfelbaum zu pflanzen.

AdUnit urban-intext1

Wie schon im letzten Jahr hatte Stückle-Besitzer Martin Berberich ein Pflanzloch vorbereitet. Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Andreas Fürst, hatte einen Baum der Sorte „Goldrenette von Blenheim“ besorgt, und so konnten die Schüler sofort loslegen.

Mit Streuobstwiesen-Pädagogin Monika Frisch wurde erst einmal der Baum begutachtet: Es wurden Krone, Stamm und Wurzelwerk besprochen. Die Kinder erfuhren, wie wichtig die Haarwurzeln sind und dass schadhafte Wurzelteile abgeschnitten werden müssen. Gemeinsam wurde dann der Baum in die Erde gebracht und die Wurzeln gut mit Erde eingeschlämmt, da die Wurzeln ja Erde und keine Luft wollen. Für die Stabilität gab es noch einen Pfahl, an dem der Baum mit umweltfreundlicher Bastschnur so angebunden wurde, so dass er beim Dickenwachstum nicht eingeschränkt wird.

Schließlich wurde die Krone noch beschnitten, damit der Baum zunächst nicht so viel Kraft für die Blätter, dafür mehr für das Wurzelwachstum aufbringen kann. Was dabei zu beachten ist, wurde von Monika Frisch erklärt und so durften die Kinder unter Beachtung der „Saftwaage“ auf ein nach außen zeigendes „Auge“ den Rückschnitt selbst vornehmen. Am Ende bekam der Baum noch eine Drahthose, damit der Stamm nicht von Rehen und Hasen angenagt werden kann. „Das ist ganz schön viel Arbeit, so einen Baum zu pflanzen,“ meinte ein Mädchen. Monika Frisch sprach den Drittklässlern am Ende ein dickes Lob für die Leistung aus. MF