Arbeiten in Höpfingen und Waldstetten vergeben - Schadstellen werden vergossen / „Guter Beitrag zur Straßen- und Sicherheitserhaltung“ Risse auf den Fahrbahnen Thema im Gemeinderat

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ad
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Höpfingen. Die relativ übersichtliche Tagesordnung und der daraus resultierend zügige Verlauf kennzeichneten am Montag den öffentlichen Teil der im Sitzungsaal des Rathauses abgehaltenen Höpfinger Gemeinderatssitzung.

Rissbildung in der Jahnstraße zwischen Raiffeisen- und Gartenstraße in Höpfingen. © Adrian Brosch
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Nachdem Bürgermeister Adalbert Hauck das Gremium begrüßt hatte, leitete er sogleich zur anstehenden Rissesanierung in einigen Straßen auf Höpfinger und Waldstettener Gemarkung über. „Hier müssen vorbeugend Risse vergossen werden, damit der Asphalt nicht weiter aufbricht“, gab er bekannt und begründete den Schritt mit vermeidbaren Kosten im höheren Schadensfall. „Wer frühzeitig handelt, ärgert sich später nicht über ausufernde Sanierungsbeträge ganzer Straßen“, so Hauck.

Bauausschuss in Kürze

Mit diversen privaten, teils im Vorfeld bereits durch den Waldstettener Ortschaftsrat befürworteten Baugesuchen zu Einfamilienhäusern in Höpfingen und Waldstetten befasste sich am Montag der Höpfinger Bauausschuss. Darunter befanden sich auch Anfragen für das erst kürzlich erschlossene Neubaugebiet „Heidlein II“, wo Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans aufgrund der topographischen Geländebeschaffenheit einstimmig genehmigt wurden. Drei Kenntnisgabeverfahren und die einstimmig erfolgte Genehmigung eines Bienenstands rundeten die Sitzung ab. ad

Die Vergussarbeiten nach dem Heiß-Pressluft-System betreffen die Hardheimer Straße, Bahnhof-, Schul- und Jahnstraße sowie die Straße „Am Haag“. In Waldstetten stehen der Sonnenberg, die Bürgermeister-Münch-Straße und die Zufahrt zur Firma Binder auf der Liste.

„Die Risslänge erstreckt sich rein rechnerisch auf rund 35 Kilometer“, erklärte der Rathauschef und verkündete, dass die Gelder bereits im Haushalt eingeplant seien.

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Wie Gemeinderat Andreas Fürst anmerkte, handele es sich um einen „guten Beitrag zur Straßen- und Sicherheitserhaltung“ und „eine Sache, in der man tätig werden muss“.

Gleichsam stellte er den Antrag, auch die Asphaltierung der Feldwege um Höpfingen und Waldstetten einzukalkulieren und ähnliche Schadensbilder dort frühzeitig zu beheben. „Hier bieten sich Synergieeffekte an, die man eigentlich nutzen sollte“, führte er an und verwies auf Mittel des Feldwegetats.

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Bürgermeister Hauck begrüßte die Idee und empfahl die Erstellung einer Liste zur besseren Orientierung. Andreas Fürst bot an, die schadhaften Wegstrecken und damit einhergehenden Sanierungsbedarf selbst zu erfassen.

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Positiv kam der Vorschlag auch bei Gemeinderat Herbert Frisch an, der die „sehr guten Erfahrungen in der Vergangenheit“ als positives Signal für die nun anstehenden Maßnahmen wertete und auf die Strecke zwischen Waldstetten und Altheim verwies. Hier möge man die Bankette wieder aufschütten, um sicheres Fahren auf der ohnehin verhältnismäßig engen Strecke zu gewährleisten. Eine „möglichst zügige Erledigung im Sinne der Sicherheit aller“ propagierte Gemeinderat Thomas Greulich.

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die Arbeiten in Höhe von 22 892,63 Euro an die Firma BST (Bad Schönborn) zu vergeben.

Einstimmig angenommen wurden auch diverse Spenden zum Fuchsenlochfest, für die Sporthalle und das Theaterprojekt der Höpfinger Erstklässler. Das animierte Bürgermeister Hauck zum erfreuten Dank an die Spender: „Man merkt anhand solcher Gesten, wie sehr Höpfingen und die Lebensqualität den Spendern am Herzen liegen“, erklärte er.

Anregungen der Gemeinderäte

In der Rubrik „Verschiedenes“ meldete sich Gemeinderätin Daniela Kaiser-Hauk zu Wort. Zunächst machte sie auf den eher provisorischen Fußweg am Pfarrhaus aufmerksam, dessen mit Sand befestigte Bodenplatten nach wie vor locker und daher echte „Stolperfallen“ seien. Dem pflichtete Gemeinderätin Birgit Müller bei. Der Bürgermeister verwies auf eine „bekannte Problematik, die nach einer ordentlichen Lösung verlange“ und erklärte, dass die Umsetzung jener „ordentlichen Lösung“ durch den Bauhof zwar angedacht sei, zeitlich aber derzeit noch nicht eingeordnet werden könne.

Eine weitere Wortmeldung Kaiser-Hauks betraf das Familienbad. Sie erkundigte sich nach der Möglichkeit zur Werbung an der B27, wo die örtlichen Vereine per Aushang an einem Bauzaungerüst auf ihre Festivitäten hinweisen.

Hauptamtsleiterin Lisa Bender jedoch gab zu verstehen, dass im Grunde genommen auch die Bauzäune „so nicht stehen sollten“ und es sich um eine mobile Anlage handele, die bei etwaiger Rüge durch die Straßenverkehrsbehörde sofort problemlos entfernt werden könne.

Gemeinderätin Ute König hinterfragte, ob man nicht mittels eines stilisierten Schwimmers aus Holz einen Wink auf das Bad geben könne, während Amtskollege Martin Sauer zum unverbindlichen Einholen eines Angebots für Plakatwerbung ermunterte. ad