Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen - Rückblick auf verschiedene Aktionen und Gottesdienst / Hausmeister- und Mesnerstellen noch nicht besetzt / „Freudige Nachricht“

Pfarrgemeinderat begrüßt Ehrenamtskoordinatorin

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Hardheim/Höpfingen. Nach langer Zeit konnte sich der Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland endlich wieder in Präsenz treffen.

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Dem geistlichen Impuls durch Vorsitzenden Manfred Weihbrecht schloss das Gremium den Rückblick auf den Zeitraum seit der letzten Sitzung an. Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen über den schnellen Einbau der Streamingtechnik, die sehr gut funktioniere und leicht zu bedienen sei.

Sabina Heck-Kuhn wird Ehrenamtskoordinatorin. © Heck-Kuhn

Die Qualität der Übertragung von Gesang und des Orgelspiels befände sich noch in der Feinjustierung, so Pfarrer Wolff.

Botschaft traf mitten ins Herz

Dass Corona nicht Stillstand bedeutet, wurde allen deutlich, als die verschiedenen Aktionen und Gottesdienste in Blick genommen wurden. So traf die Botschaft des Kinder- und Familiengottesdienstes in der Kappel an Christi Himmelfahrt mitten ins Herz, ebenso die Ostergottesdienste, die in ihrer Vielzahl nur durch das hohe Engagement der Wortgottesteams so vielen Gläubigen die aktive Teilnahme an Gottesdiensten ermöglichten.

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Gemeindereferentin Claudia Beger berichtete, dass die Erstkommunionvorbereitung für drei verschiedene Szenarien geplant sei, um sowohl für Phasen mit geschlossenen Schulen, als auch Präsenzunterricht gewappnet zu sein. Die Chancen für baldige Treffen in Gruppen stünden mit sinkenden Inzidenzzahlen gut.

Treffen im „Einzelmodus“

Vor dem Pfarrhaus Hardheim könne das Resultat des ersten Treffens im „Einzelmodus“ besichtigt werden. Jedes Kind konnte dort ein eigenes Stück Blühwiese einsäen und nun bereits nach kurzer Zeit schon das Aufgehen der Saat beobachten.

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Gemeindereferentin Uschi Butterweck informierte über den Stand des „Projektes Wiese“ in Hainstadt, das vom Jugendbüro realisiert und vermutlich im September eröffnet wird. Teamer aus dem Kreis der Oberministranten der Seelsorgeeinheit wurden schon gefunden.

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Horst Saling berichtete aus dem Stiftungsrat über den Stand diverser Bauvorhaben und freute sich über die große Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder für die Streamingtechnik.

Als Ort für die Aufstellung einer von H. Bernhard überlassenen Statue des Heiligen Josef wurde die Josefskapelle bestimmt. Horst Saling drückte die Dankbarkeit der Pfarrgemeinde für diese Spenden aus. Er überbrachte auch den Dank von Schwester Maria Elena für die finanzielle Unterstützung der Kirchengemeinde bei der Renovierung der Sakristei im Schönstattzentrum „Mariengart“. Die Hausmeister- und Mesnerstellen in Höpfingen konnten noch nicht besetzt werden. Die Stellenausschreibungen finden sich weiterhin auf der Homepage der Seelsorgeeinheit.

Bereits 2020 hatte sich die Seelsorgeeinheit gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Verein Dienst am Nächsten“ um die Stelle einer Ehrenamtskoordinatorin beworben. Sechs Stellen waren von der Erzdiözese Freiburg ausgeschrieben.

Im Januar erhielten die Verantwortlichen die „freudige Nachricht“, dass sie mit ihrer Bewerbung überzeugen konnten und ausgewählt wurden. Freudig konnte Horst Saling jetzt mitteilen, dass aus dem Kreis der Bewerber Sabina Heck-Kuhn mit ihren Vorstellungen und Ideen überzeugen konnte und diese Stelle nun in den kommenden vier Jahren gestalten kann.

Als Pfarrgemeinderätin wird sie deshalb nicht mehr tätig sein, aber als Mitglied des Seelsorgeteams ohne Stimmrecht im Pfarrgemeinderat verbleiben. Die Unterstützung, Begleitung und Würdigung der ehrenamtlich Tätigen in der Seelsorgeeinheit, Vereinen und Gruppierungen liegt dem Pfarrgemeinderat und dem Seelsorgeteam schon immer am Herzen, kann jetzt aber mit neuer „(wo)manpower“ entwickelt und koordiniert werden.

Über den Planungsstand der KJG für das Zeltlager 2021 informierte Marcus Wildner und freute sich über eine Spende des Lionsclub in Höhe von 1500 Euro für die Durchführung des Lagers berichten zu können.

Mit einem Ausblick und dem Segen durch Pfarrer Christian Wolff endete der Abend.

Eine von sechs ausgeschriebenen Stellen ins Madonnenland geholt

„Mit dem Projekt Ehrenamtskoordination stellt die Erzdiözese Freiburg das Thema Engagementförderung in den Fokus und betritt zugleich Neuland, denn die aktuellen Stelleninhaberinnen gehören zu den ersten Ehrenamtskoordinatorinnen in Seelsorgeeinheiten in der Erzdiözese Freiburg. Sie bringen ganz unterschiedliche berufliche Hintergründe und Erfahrungen mit. Was sie alle eint, ist Ideenreichtum, der Wille und der Mut, neue Wege zu gehen und so die Kirche voranzubringen. Ehrenamtskoordinatorinnen und Ehrenamtskoordinatoren sind Ansprechpersonen, Beratende, Vermittlerinnen und Vermittler. Sie nehmen die Perspektive der ehrenamtlichen Engagierten ein, stärken deren Interessen, Perspektiven und Ideen und kommunizieren sie ins Seelsorgeteam. So unterstützen sie den Kontakt zwischen Seelsorgeteam und ehrenamtlich Engagierten und tragen zu einem engagementfreundlichen Klima in den Kirchengemeinden bei“: So lautet die Umschreibung der Stelle, die Sabina Heck- Kuhn ab September in der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland ausfüllen wird. Bei einer Schulung für neugewählte Pfarrgemeinderäte wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sich Kirchengemeinden um die Einrichtung einer solchen Stelle bewerben können.

Mit Begeisterung wurde dieser Impuls in den Pfarrgemeinderat und das Seelsorgeteam getragen, ein Kooperationspartner im Verein „Dienst am Nächsten“ gefunden.

Hier kamen besonders die Ideen der „Türöffner“ in den Blick. Denn innovativ sollte das Projekt sein, und Kirchengemeinde und Vereine vernetzen.