Höpfinger Heimatheft - Rückblick mit vielen Informationen auf 120 Seiten Nicht jedes Thema fand Platz in der Ausgabe

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ad
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Höpfingen. Seit genau zwei Jahrzehnten erfreut das Höpfinger Heimatheft des örtlichen Heimatvereins neben den Mitgliedern auch in der Ferne lebende Höpfinger. Druckfrisch präsentiert sich nun das von Schriftführerin Helga Wagner mit viel Akribie zusammengestellte Infoheft 2018, welches das ausklingende Jahr aus „Höpfemer“ Sicht und auf 120 bunten Seiten Revue passieren lässt.

„Jahr der Erinnerung“

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„2018 war aber tatsächlich auch ein Jahr der Erinnerung: Der Beginn des 30-jährigen Krieges vor 400 Jahren, das 300-jährige Bestehen der Josefskapelle in Hardheim, das 100-jährige Bestehen der Frauengemeinschaft Höpfingen, das Kriegsende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren sowie die Reichspogromnacht vor 80 Jahren“, betont Bürgermeister Adalbert Hauck als Vorsitzender des Heimatvereins. Da es gleichzeitig in diesem Jahr die große Postkartenausstellung des Heimatvereins in der Rathaus-Galerie gab, platzt das Infoheft aus allen Nähten, weswegen diverse Themen erst im nächsten Infoheft 2019 berücksichtigt werden können. So fehlt etwa die große Berichterstattung über das Hagelunwetter vom 11. Juni und seine Folgen.

Großen Raum nimmt dafür die durch den stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Wagner konzipierte Postkartenausstellung ein. So gibt es die beiden Reden zur Eröffnung sowie die vollständige Dokumentation der Ausstellung mit sämtlichen dort präsentierten Postkarten.

Nachzulesen ist ebenso die Chronik der Frauengemeinschaft Höpfingen mit der Festpredigt von Dekan Gerhard Hauk zum 100-jährigen Bestehen.

Interessante Einblicke

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Auf den nächsten Seiten können sich Leser darüber informieren, was während des Dreißigjährigen Krieges von 1618 bis 1948 in Höpfingen und der Umgebung geschah. Interessantes über vier „Eiermänner“ und das Zieglerlied von Ludwig Saur, den von Herbert Häfner verfassten Bericht über die Beschlagnahme eines Autos durch die Amerikaner kurz nach Kriegsende sowie eine Auswahl neuer Bilder vom Flugplatzbau Dornberg sowie die Berichte von den Genealogenfreunde Hardheim und Umgebung runden das Höpfinger „Jubiläums-Heimatheft“ ab. ad