Grundschule Höpfingen - Umbaumaßnahmen abgeschlossen / Wlan-Zugang in jedem Klassenzimmer / Eltern finanzierten die Spielgeräte Neuer Pausenhof gebührend eingeweiht

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ad
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Die Spielgeräte nahmen die Kinder der Grundschule gleich in Beschlag. © Adrian Brosch

Höpfingen. Wo es schön ist, hält man sich gerne auf: Das könnte auch für den neu gestalteten und aufgewerteten Pausenhof der Höpfinger Schule gelten, der am Samstag im Rahmen des lebendig und fröhlich gefeierten Schulfests eingeweiht wurde.

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Rektorin Susanne Lindlau-Hecht berief sich auf die durchaus wechselvolle Vorgeschichte des Projekts. „Der Gemeinderatsbeschluss, diverse Klassenzimmer zu Kindergartenräumen umzufunktionieren, erforderte die brandschutztechnische Untersuchung“, informierte sie die zahlreichen Gäste und sprach von einer „für Schüler und Lehrer gleichermaßen große Erleichterung des Lebens in der Schule“ durch Schalldämmung und neue LED-Lampen in allen ständig genutzten Räumen, die Überarbeitung der elektrischen Verteilungen und neue EDV-Netzwerkkabel. „Durch ehrenamtliche Hilfe verfügt jeder Klassenraum einen Wlan-Zugang“, erklärte sie stolz und bezeichnete das Ensemble von Schule, Pausenhof, Sporthalle und Familienbad als „hervorragenden Lernort“ und „Aushängeschild für Höpfingen“.

Tischtennis an gewohnter Stelle

Das i-Tüpfelchen sei jedoch der neu gestaltete Pausenhof: Um gefährliche „Stolperfallen“ zu vermeiden, wurden die Waschbetonplatten angehoben. Betagte und teilweise defekte Spielgeräte wurden entfernt und Teile des Geländes neu gestaltet. Auch die Tischtennisplatte der ehemaligen Hauptschule befindet sich wieder an ihrem alten Platz. „Die Spielfläche wuchs durch diese Maßnahmen stark“, räumte Lindlau-Hecht ein und dankte den Bauhofmitarbeitern, dem Architekturbüro Haberkorn (Obrigheim), den als „tolles Team“ anzusehenden Kollegen, dem Gemeinderat, allen Beteiligten und vor allem den rührigen Eltern, durch deren Engagement die Spielgeräte des neuen Pausenhofs finanziert wurden.

Dem schloss sich Bürgermeister Adalbert Hauck an. „Was wir hier sehen, ist nur die Spitze des Eisbergs des hier Verwirklichten“, betonte er und sprach von einem „sechsstelligen Investitionsbetrag“. Trotz der stark angespannten Finanzlage Höpfingens habe man sich für die „größere Lösung“ ausgesprochen, um nicht mittelfristig weiter Geld in die Hand nehmen zu müssen. „Wir können am Schluss der fast einjährigen Bauzeit wirklich zufrieden und auch sehr stolz sein“, bemerkte er und bezog Bau- und Hauptamtsleiterin Lisa Bender, Bauhofvorarbeiter Hubertus Gaukel und Johannes Frisch in die Dankesworte ein.

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Die Segnung nahmen Pfarrer Markus Keller und Pfarrer Andreas Rapp vor. „Durch gezieltes Spielen, wie es etwa ein so schöner Pausenhof ermöglicht, lernen Kinder eine ganze Menge charakterprägende Eigenschaften wie Eigeninitiative, Kreativität und menschliche Wertschätzung“, erklärte Keller.

Auf das gemeinsam aus vollem Hals angestimmte Schullied „Unsere Schule ist bewegt“ folgte eine freudige Überraschung: Seitens des Elternbeirats warteten Tina Neukirchner und Mathias Kraft mit einem symbolischen Apfelbäumchen und der süßen „Schulhoftorte“ auf, was Susanne Lindlau-Hecht besonders freute. So leitete die Rektorin besonders schwungvoll den „gemütlichen Teil“ in Form des Schulfests ein. „In dieser liebevoll gestalteten Atmosphäre kann man sich märchenhaft fühlen“, sagte sie in Anspielung auf das Thema „Märchen“. Das „märchenhafte“ Programm stellte an den Fenstern des zu besichtigenden Schulhauses zahlreiche Märchen dar, die es zu erraten galt. Im „Escape-Room“ konnte man schließlich sein Märchen-Fachwissen beweisen.

Dekogegenstände hergestellt

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Weiterhin stellte jede Klasse im Rahmen des Projekttags „Werken für den Pausenhof“ einen dekorativen Gegenstand her, den man im Eingangsbereich käuflich erwerben konnte. Der Erlös kommt den Spielgeräten des von der Schulfamilie schon ausgiebig genutzten Pausenhofs zugute. ad