Bauausschuss Höpfingen - Gremium gab grünes Licht für die Baugesuche / Friedhofssatzung muss geändert werden Lob für das neue anonyme Urnengrabfeld

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ad
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Ein starker Beweis für das „umtriebige Tun in Bauhof und Verwaltung“ sei der Baufortschritt des anonymen Urnengrabfelds auf dem Friedhof. © Adrian Brosch

Höpfingen. Mit diversen privaten Baugesuchen in Höpfingen und Waldstetten, aber auch dem Neubau einer Gewerbehalle in der Straße „Am Obstkeller“ sowie der Errichtung des Netto-Lebensmittelmarkts mit Backshop und Café befasste sich am Montag der Höpfinger Bauausschuss. Allen Vorhaben begegnete das Gremium einstimmig, was auch für die Tektur auf dem Schlempertshof galt. Hier soll ein Melkhaus um 30 Grad gedreht und modernisiert werden.

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In der Rubrik „Verschiedenes“ meldete sich Thomas Greulich zu Wort. Er lobte das anonyme Urnengrabfeld auf dem Friedhof, dessen Baufortschritt aller Ehren wert sei und ein starker Beweis für das „umtriebige Tun in Bauhof und Verwaltung“. Wie Bürgermeister Hauck erklärte, müsse man dafür noch die Friedhofssatzung ändern. „Auch die Eingrünung fehlt, wobei es derzeit noch zu trocken zur Aussaat ist“, schilderte er.

Greulich regte noch an, das Areal als „Urnenwiese“ zu titulieren, da diese Formulierung „freundlicher“ klinge als der etwas makaber anmutende Verweis auf Anonymität. Bürgermeister Adalbert Hauck signalisierte Verständnis. ad