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Nachruf - Anneliese Hartmann aus Waldstetten, Trägerin der bronzenen Bürgermedaille, starb im Alter von 72 Jahren

Ihr Augenmerk ruhte auf dem Ehrenamt

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ad
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Waldstetten. Völlig unerwartet und im Alter von nur 72 Jahren starb dieser Tage Anneliese (Anne) Hartmann, die sich in Waldstetten großer Beliebtheit erfreute. Ihr Augenmerk ruhte stets auf dem Ehrenamt mit jahrzehntelangen Schwerpunkten auf Sport, Faschenacht und Chorgesang.

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Besonders verbunden war sie über mehr als 40 Jahre hinweg der FG „Stedemer Beesche“, deren erste Präsidentin – und damit auch die erste Präsidentin des Narrenrings Main-Neckar sie von der Kampagne 1990/91 an war.

Gardetänze einstudiert

In dieser Funktion bewies sie ihren Humor mit zahlreichen zündenden Büttenreden, war Mitbegründerin der legendären „Magermilch-Singers“ und studierte zahlreiche Gardetänze ein; 2013 wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt. Mit jener Freude und Leidenschaft, die sie stets ihrem Umfeld weiter gab, brachte sich Anneliese Hartmann auch an vorderster Front in die Arbeit der ausgelagerten Waldstettener Gymnastikabteilung des TV Walldürn 1848 e.V. ein, dem sie seit 1975 angehört hatte.

Ihr Hobby waren Kinder-, Frauen- und Seniorenturnen - hier erwarb sie sich als langjährige Abteilungsleiterin große Sympathien. In ihrer Heimatgemeinde Waldstetten gehörte sie auch weiteren Vereinen wie dem Gesangverein „Frohsinn“ und der katholischen Frauengemeinschaft an: Stets war Anneliese Hartmann freundlich und umsichtig zur Stelle, wenn nach helfenden Händen gesucht wurde und hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihres Umfelds.

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Landesehrennadel verliehen

Gekrönt wurden ihre bemerkenswerten ehrenamtlichen Leistungen mit der Bürgermedaille in Bronze der Gemeinde Höpfingen im Januar 2010 sowie der Landesehrennadel Baden-Württembergs im April 2013. Privat fand Anneliese Hartmann, die in der lebhaften „Stedemer“ Dorfgemeinschaft schmerzlich vermisst werden wird, ihr Glück bei Ehemann Kurt, den Kindern und Enkelkindern sowie Urenkelchen. ad

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