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DRK-Ortsverein Höpfingen - Rück- und Ausblick im Rahmen der Jahreshauptversammlung / Ehrungen auf der Tagesordnung

Höpfingen: „Das Rote Kreuz lebt bei uns durch seine Mitglieder”

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ad
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Der DRK-Ortsverein Höpfingen ehrte langjährige und verdiente Mitglieder. Seit 20 Jahre sind Ronja Weber, Michaela Greß und Fabian Streckert dabei, seit 25 Jahren gehört Steffen Ullmer dem Verein an. © Adrian Brosch

Höpfingen. In der DRK-Vereinsscheune blickte der DRK-Ortsverein Höpfingen bei seiner am Samstag abgehaltenen Jahreshauptversammlung auf die Vereinsjahre 2019 und 2020 zurück.

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Vorsitzender Jens Eiermann trug nach Einleitung und Totenehrung seinen Jahresbericht vor, in dem er 2019 als „spannendes, lebendiges und arbeitsreiches Jahr“ bezeichnete, das „nur mit großem Gemeinschaftsgeist“ gemeistert werden konnte und auch einige gesellige Events beinhaltete. Auch konnte neue Einsatzkleidung angeschafft werden; der AED-Defibrillator befindet sich an der Vereinsscheune. „Das Rote Kreuz lebt bei uns durch seine Mitglieder“, hob er hervor.

Das tat es auch im Corona-Jahr 2020, wenngleich viele Aktivitäten nicht durchgeführt werden konnten: „Lediglich die Termine zu Blutspende und Altpapiersammlung fanden statt“, bedauerte Eiermann. Als kleines „Lebenszeichen“ und Ersatz für die Weihnachtsfeier ersann man Ende 2020 die „Christkind-Aktion“.

Schriftführerin Ramona Böhrer ging vertiefend auf die Geschehnisse ein und erinnerte an sechs Vorstandssitzungen im Jahr 2019 und deren drei seit Pandemiebeginn, die teils digital tagten. Intensiv befasste man sich mit der Datensicherheit sowie der Instandhaltung von Fuhrpark und Vereinsscheune; die stetige Austauschpflege mit JRK-Gruppenleitern sowie der Bereitschaftsleitung war ebenso wichtig wie die Durchführung der Blutspendetermine sowie der Corona-Tests ab Frühjahr 2021.

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Bereitschaftsleiter Timo Häfner erinnerte an 39 Bereitschaftsmitglieder mit 188 Einsatzstunden sowie die 16 Personen starke „Helfer-vor-Ort-Gruppe“, die 2019 auf 31 Einsätze und 2020 auf 128 Einsätze kam.

Während 2019 noch 40 Dienstabende und etliche Fortbildungen zu diversen Themen stattfanden, gestattete Corona im Jahr darauf nur sieben Dienstabende.

Je drei Blutspendetermine

Pro Jahr fanden dafür jeweils drei gut besuchte Blutspendetermine statt; 2019 fanden sich 558 Spender ein, 2020 waren es 562 Blutkonserven.

Auch die Altpapier- und Altkleidersammlungen verliefen erfolgreich: Konnten 2019 insgesamt 123 Tonnen Papier gesammelt werden, waren es 2020 sogar 133 Tonnen. „Coronabedingt wurden einige Termine in Bring-Aktionen umgewandelt“, merkte Häfner an und rundete seinen Bericht mit den Hinweisen zu einigen Übungen, der Haus- und Straßensammlung sowie 3000 ehrenamtlichen Stunden ab.

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Nachdem der Kassenbericht von Kirstin Kuhn-Weidner die Finanzlage beleuchtet hatte, wiesen die Kassenprüfer Carsten Hauk und Regina Gedemer einwandfreien Buchführung nach.

Es folgte der von Ronja Weber präsentierte Bericht über die Aktivitäten des Jugendrotkreuzes, das 2019 mit dem stimmungsvollen Jubiläumsfest sein 50-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Abwechslungsreiche, in Corona-Zeiten teilweise digital organisierte Gruppenstunden unterhielten die drei JRK-Gruppen mit ihren vier bis 16 Jahre alten Mitgliedern bestens; groß war die Freude auch über die Erfolge bei den Landesentscheiden: Die Bambini errangen in Pfullingen den Landesmeistertitel; die Stufe 1 landete auf dem neunten Platz; die Stufe 2 konnte sich in Weil der Stadt über einen guten 13. Platz freuen. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am JRK-Kreiszeltlager in Glashofen.

Über die von im Schnitt 16 Personen besuchte DRK-Seniorengymnastik informierte Kornelia Reichert. Die Übungsstunden finden im katholischen Gemeindezentrum statt, entfielen jedoch während der Lockdowns komplett. Aktuell finden sie mit strengen Auflagen und in geteilten Gruppen wieder statt.

„Perfekte Zusammenarbeit“

Die Entlastung verband Carsten Hauk als Kommandant der Abteilungsfeuerwehr Höpfingen mit dem Dank für die „perfekte Zusammenarbeit“, die der DRK-Ortsverein mit den anderen örtlichen Hilfsorganisationen pflege. Weitere Grußworte kamen von Volker Rohm als stellvertretendem Präsidenten des DRK-Kreisverbands Buchen, Kreisbereitschaftsleiter Dominic Burger-Graseck und Bürgermeister Christian Hauk. Unisono lobten sie die hohe Einsatzbereitschaft und die für alle Altersklassen geeigneten Angebote, aber auch den hohen Wert des Ehrenamts vor Ort und die beispielhafte Jugendarbeit; Steffen Kuhn als TSV-Vorstandsmitglied bezeichnete die Existenz des DRK-Ortsvereins als beruhigend und dankte für den unverzichtbaren Dienst während sportlicher Veranstaltungen.

Vor dem auf Abstand, aber voller Frohsinn gefeierten „Helferfest“ lobte Vorsitzender Jens Eiermann die erstklassige Zusammenarbeit auf allen Ebenen und das rührige Engagement aller Funktionsträger, das zu einer ehrlichen und konstruktiven Atmosphäre beitrage. Gleichwohl verkündete er die Blutspendetermine für das Jahr 2022: Am 5. Januar, am 30. März und am 10. August kann lebensrettendes Blut gespendet werden. ad

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