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Schönstattzentrum Mariengart

Gezieltes Auseinandersetzen mit der eigenen Partnerschaft

Mobiler „Eheweg“ soll zu Gesprächen animieren und wertvoller Impulsgeber sein

Von 
Adrian Brosch
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Waldstetten. „Es ist ein Geheimnis, wie die Liebe entsteht … wenn sie auch von selber entsteht, sie wächst aber nicht von selber“: Mit diesen Worten nahm Pater Josef Kentenich die Bewandtnis des „Ehewegs“ vorweg, der im Schönstattzentrum Mariengart mit sieben Stationen in Wort und Bild zum gezielten Auseinandersetzen und Vertiefen der eigenen Partnerschaft einlädt.

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Das Konzept stammt ursprünglich aus Ungarn. Über aktive Mitglieder des Schönstatt-Familienbunds gelangte die Idee nach Waldstetten: Der mobile „Eheweg“ wurde vergangene Woche im Garten des Schönstattzentrums postiert.

Der mobile „Eheweg“ wurde vergangene Woche im Garten des Schönstattzentrums postiert. © Adrian Brosch

Dort soll er die eigene Beziehung seiner Betrachter vertiefen, zu Gesprächen animieren, wertvoller Impulsgeber für neue Kraft sein und veränderte Sichtweisen auf das Leben, die Beziehung, das Umfeld und sich selbst geben.

Sieben Stationen

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Von
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Die sieben Stationen laden Paare dazu ein, das Leben in Partnerschaft und Ehe mit all seinen Licht- und Schattenseiten neu zu erkennen – zu denen auch die Herausforderung nicht ganz einfacher Zeiten gehören: „Vielerorts stehen Familien an der absoluten Belastungsgrenze und wissen nicht, wie es weiter geht. Diverse Umstände unserer Zeit wie Stress und Hektik, aber auch der allgegenwärtig zu hörende ‘Krisentenor’ ragen stärker auch ins Leben der Familien hinein als oft angenommen“, betont Gemeindereferentin Claudia Beger.

Sie sieht den „Eheweg“ als hervorragende Plattform. „Er könnte Auswege zeigen, indem er zum Erwandern und Erleben einlädt“, fährt sie fort.

Die einzelnen Stationen bestehen aus gläsernen Stelen, die auf ansprechende Weise von Künstlern gestaltet wurden. Passend ausgewählte Bibeltexte können dabei zur Grundlage eines Gesprächs werden; abrundende Impulse möchten Anlass dazu geben, die eigene Partnerschaft auf sich wirken zu lassen.

Die Impulse verdeutlichen, dass die Arbeitsgruppe des Schönstatt-Familienbunds zu weiten Teilen eigene Erfahrungen in die Gestaltung mit einfließen ließ: Sie beziehen sich auf alltägliche Situationen. So sind die Betrachter dazu eingeladen, sich an ihre erste gemeinsame Zeit zu erinnern, das „Feuer der Liebe“ am Brennen zu halten, an Schwierigkeiten und Krisen gemeinsam zu wachsen, die gemeinsamen Kinder zu stärken, sich in Treue zu üben und dabei zu verstehen, was den Partner im Innersten bewegt.

Gedanken zum „inneren Reichtum“, den eine erfüllte menschliche Verbindung schenken kann sowie zur Dankbarkeit für jene erfüllenden Erfahrungen runden den „Eheweg“ ab. Er versteht sich als zwangloses Angebot, das nach persönlichem Gutdünken beschritten wird: „Es ist nicht maßgebend, alle Stationen zu besuchen - jeder kommt und geht nach seinem eigenen Ermessen. Man kann auch bei einem beliebigen Punkt einsteigen, bewusst verweilen oder abschließen“, erklärt Hausleiterin Schwester M. Elena Karle.

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