Höpfinger Musiker- und Künstlerstammtisch - Abschluss der „Bänkles-Aktion“ am Sonntag war ein voller Erfolg / Unterhaltung mit Musik, Gedichten und Kunstwerken „Es war überall gute Laune zu spüren“

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Adrian Brosch
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An ihrer gestalteten Ruhebank „bleib’ mol do“ erfreuten die Musiker um Roland Scherer und Gerhard Ungerer die Zuhörer. © König

Unterhaltung mit viel Musik, Gesang, Gedichten und Kunstwerken bekamen die Besucher am Sonntag beim Abschluss der „Bänkles-Aktion“ zu sehen und zu hören.

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Höpfingen. Ein voller Erfolg war am Sonntag der Abschluss der „Bänkles-Aktion“ des Höpfinger Musiker- und Künstlerstammtischs. Initiiert von Jürgen „Uno Kuhno“ Kuhn und Josef „Mojo“ König, nahmen sich zahlreiche Aktive den Ruhebänken südöstlich Höpfingens an und verwandelten teils beschädigte und verwitterte Bänke in einladende „Ruheoasen“, die schon optisch zum Verweilen und Auftanken animieren.

GPS-genauer Plan

Die Bänke waren im Vorfeld durch einen GPS-genauen, von Martin Kaiser erstellten Plan lokalisiert worden. So waren die Interessenten in der Lage, die aus ihrer Sicht am besten geeignete Bank auszuwählen.

Die Aktion fand großen Anklang, so dass innerhalb kürzester Zeit alle Bänke vergeben waren und bereits vor einigen Wochen kräftig Hand angelegt worden ist: Als großer gemeinsamer Aktionstag an den Bänken hatte der 15. August fungiert (wir berichteten). Am Sonntagnachmittag schließlich waren die einzelnen Akteure – darunter die Jugendkapelle des Musikvereins Höpfingen sowie aus den Reihen des TSV die Badminton-Abteilung und die Männergymnastikgruppe „HoppAuf“, die CDU-Bürgerliste, die Formation „Acoustic Open“ sowie HB-Forst, aber auch zahlreiche einzeln oder in Gruppen zu Werke gehende Besucher des im Januar 2019 gegründeten Musiker- und Künstlerstammtisches – an ihren Bänken ansässig und unterhielten die interessierten Wanderer mit Musik, Gesang, Gedichten oder auch Kunstwerken.

Unterschiedliche Motive

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Im Mittelpunkt standen neben den unterhaltsamen und originellen Beiträgen vor allem die Bänke, die mit unterschiedlichen Motiven und in vielen Farben die ganze Kreativität und optimal genutzte gestalterische Freiräume demonstrierten: Vom „lovely Place for a Guinness“ über die rote Bank mit der Einladung „bleib’ mol do“ bis hin zur gelb-braunen „Tigerenten-Bank“ erinnert jede Ruhestätte auf bereits optisch einzigartige Weise an ein in Höpfingen bisher noch nie da gewesenes Event und vor allem die damit verbundene Fröhlichkeit.

„Ab 15 Uhr herrschte reger Besucherstrom auf der gut ausgeschilderten Strecke“, hob Jürgen Kuhn hervor und sprach von „für jeden Geschmack geeignete Musik in verschiedenen Stilrichtungen, sehr schön hergerichteten Bänken und fröhlichen Menschen.“

„Mit Herzblut bei der Sache“

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Dass die Abstandsregeln einzuhalten waren, tat der guten Stimmung keinen Abbruch: „Es war überall gute Laune zu spüren und man merkte, dass hier jeder mit Herzblut bei der Sache gewesen war“, betonte er.

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„Die Leute in Höpfingen scheinen von der abwechslungsreichen und schönen Aktion total überwältigt und sehr glücklich über die renovierten Bänke zu sein – man will sogar mehr davon haben“, freute man sich noch während des stimmungsvollen „Bänkles-Ausklangs“, der am Abend im Restaurant Schmitt stattfand. Dabei wurde, wie auch bei den Rundgängen, freilich großen Wert auf die Einhaltung aller derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln gelegt.