In Höpfingen - Grundstein zum Geras-Seniorenheim gelegt / Bis November sollen insgesamt 45 Pflegeplätze bereitstehen Ein „ungemein erfreuliches Ereignis“

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Adrian Brosch
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Mit dem Erstbezug des Geras-Seniorenheims in Höpfingen rechnen die Verantwortlichen zum 1. November. Dieser Tage fand die Grundsteinlegung statt. © Adrian Brosch

In kleinem Rahmen und unter Berücksichtigung aller derzeit gültigen Regeln wurde am Freitag der Grundstein zum Geras-Seniorenheim an der Ecke Heidelberger Straße/Bruno-Störzer-Weg gelegt.

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Höpfingen. Wie Projektierer Udo Schwetlick (Offenburg/Baden) dabei verlauten ließ, sei man mit dem Verlauf des Bauvorhabens durchaus zufrieden. „Bisher konnte jeder Schritt im geplanten Sinne gesetzt werden. Zwar nicht immer sofort, aber dafür umso solider“, schilderte er und dankte der Verwaltung für das einvernehmliche Zusammenwirken.

„Die im Vorfeld erteilte mündliche Freigabe für die Erdarbeiten erleichterte die Ausführung erster Arbeitspunkte und kommt uns jetzt zeitlich enorm zugute“, erklärte Schwetlick und erhoffte einen weiterhin positiven Projektverlauf: Bereits an diesem Montag werden beispielsweise die Betonarbeiten beginnen. Nach aktuellem Stand sei mit einem Erstbezug zum 1. November zu rechnen. Dann stehen jeweils 30 vollstationäre Pflegeplätze in Erd- und Obergeschoss sowie weitere 15 Pflegeplätze im Dachgeschoss bereit.

Dann ging Schwetlick auf die bauliche Infrastruktur des L-förmig angelegten Gebäudes ein: „Während die öffentlich zugängliche Cafeteria sich im Erdgeschoss befinden wird, werden Küche, Umkleide- und allgemeine Funktionsräume im Untergeschoss eingerichtet.“ Ein Richtfest werde zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

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Von einem „ungemein erfreulichen Ereignis“ sprach Bürgermeister Adalbert Hauck. „Das Projekt rannte bei uns gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel von der Alterspyramide zum Alterspilz offene Türen ein, zumal in letzter Zeit einige ältere Höpfinger auf der Suche nach altersgerechtem Wohnen mangels örtlicher Alternativen schweren Herzens ihre liebgewonnene Heimat verlassen mussten“, konstatierte er und lobte das innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit auf bemerkenswerte Weise realisierte Vorhaben unweit der Ortsdurchfahrt als „sinnvolle Sache“. Schließlich wurde die mit Aktuellem und Historischem aus Höpfingens Geschichte befüllte Zeitkapsel im Erdreich versenkt.

Auf die „in jeder Hinsicht erfreulich und meist auf dem kurzen Dienstweg verlaufene Zusammenarbeit“ mit Udo Schwetlick zum Einen und der Gemeinde Höpfingen zum Anderen berief sich auch Klaus Baier (Geras-Seniorenpflege GmbH), dessen Tochter Janina die Objektleitung in Höpfingen übernehmen wird. Zudem schnitt er einen weiteren Aspekt an: „Im Vergleich zu ähnlich strukturierten Landkreisen ist der Bedarf an Seniorenpflegeplätzen im Neckar-Odenwald-Kreis besonders groß“, ließ er wissen und hielt fest, mit Standorten in Mudau, Ravenstein und nun eben auch Höpfingen „alle Tore des Kreises“ zu versorgen. „Wir freuen uns unwahrscheinlich auf die neue Aufgabe in Höpfingen und sind sicher, auch den Personalstamm schnell aufgebaut zu haben. Schon jetzt liegen zahlreiche Stellenanfragen vor“, betonte Baier optimistisch.