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Frauengemeinschaft Waldstetten - Nachfolgeverein wurde gegründet

Ein Neustart mit viel Schwung

Von 
ad
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Waldstetten. Über Jahrzehnte hinweg prägte die 1964 gegründete kfd-Ortsgruppe Waldstetten mit ihren zahlreichen Aktivitäten und Angeboten das dörfliche Geschehen auch außerhalb der katholischen Kirche. Nachdem man sich im Oktober aus verschiedenen Gründen gegen den Beitritt zum kfd-Bundesverband entschieden hatte, erfolgte am Freitag die Gründung des Nachfolgevereins.

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In der Turnhalle erläuterte Andrea Michel als Vorsitzende der bisherigen kfd-Ortsgruppe nach der Totenehrung, dass der neue Verein „unmittelbar in die Fußstapfen der katholischen Frauengemeinschaft tritt“ und dessen Ziele und Ideale weiter verfolge.

Schwerpunkte

„Der Schwerpunkt bleibt im sozialen, mildtätigen, gesellschaftlichen sowie religiösen Bereich mit Angeboten für verschiedene Zielgruppen, der Gemeinschaftspflege, Hilfsprojekten für bedürftige und in Not geratene Menschen sowie der Zusammenarbeit mit der Seelsorgeeinheit, deren Gremien und dem Ortschaftsrat“, führte Andrea Michel aus.

Die einzig augenfällige Änderung nach außen hin sei der Verzicht auf den seitherigen Namenszusatz „katholisch“. Ausschlaggebend sei weiterhin das ursprüngliche Eintrittsdatum der Mitglieder in die kfd, so dass auch in Zukunft die Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit stattfinden können und ein gewisses „Gemeinschaftsgefühl“ beibehalten werde. „Jedes Ende bietet die Chance auf einen guten Neubeginn“, betonte Michel im Hinblick auf die am 7. Oktober aufgelöste katholische Frauengemeinschaft.

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Satzung vorgestellt

In einem kurzen Ausriss stellte sie die schließlich einstimmig genehmigte Satzung vor. Diese beinhaltet auch den Passus, dass das Vermögen des neuen Vereins bei etwaiger Auflösung – an die freilich jetzt niemand denken möchte – der Gemeinde Höpfingen zufalle mit der Auflage, es für soziale Zwecke einzusetzen. Weiterhin sieht das Regelwerk vor, dass künftig auch Männer dem Verein beitreten können.

Nachdem der als Wahlleiter fungierende Ortsvorsteher Andreas Schäfer den mutigen und als unbedingt positiv anzusehenden Schritt zur Neugründung lobte, wurden der Vorstand gewählt. Diesen bilden Vorsitzende Andrea Michel, 2. Vorsitzende Jutta Münch, Schriftführerin Karin Fieger, Kassiererin Birgit Klotzbücher sowie die Beisitzerinnen Elisabeth Latzko, Silvia Schäfer und Silke Wollenschläger; zu Kassenprüferinnen wurden Angelika Jakob und Irmgard Wollenschläger bestimmt. Hier freute sich Andrea Michel schon auf gute Zusammenarbeit und „neuen Elan, der zu neuen Taten ermutigt“.

Dieser Schwung äußerte sich auch darin, dass der junge Verein keine halbe Stunde nach seiner Gründung schon die ersten Termine anberaumte.

Vorhaben geplant

Geplant seien unter anderem eine Weihnachtsfeier und die Wiederholung der als „Outdoorveranstaltung“ angelegten Schlemmerwanderung durch Waldstetten. Abschließender Dank erging neben allen Helfern auch an Hans Sieber, der bei der Gestaltung der Satzung in maßgeblicher Funktion beteiligt gewesen war. ad

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