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Höpfinger Gemeinderat - Preise für „Brennholz lang“ festgelegt

58,85 Euro für Festmeter Buche

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ad
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Höpfingen. Nach dem Abschluss der seit 2005 über das Landessanierungsprogramm und ab 2012 über das Bund-Länder-Programm für kleinere Städte und Gemeinden (LRP) geförderten Sanierungsmaßnahme „Ortskern II“ ergab die Hochrechnung eine sanierungsbedingte Bodenwertsteigerung von immerhin 29 077 Euro, die als potenzielle Einnahme verbucht werden könne.

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Wie Bürgermeister Christian Hauk jedoch einräumte, stehen der Summe über das vom Regierungspräsidium Karlsruhe durchgeführte Verfahren zur Erhebung von Ausgleichsbeträgen privater Eigentümer potenzielle Ausgaben von 198 689 Euro gegenüber.

„Der Verwaltungsaufwand für die Erhebung der Ausgleichsbeträge steht somit in keinerlei Verhältnis zu möglichen Einnahmen“, gab Hauk zu bedenken und empfahl, von der Erhebung entsprechender Ausgleichsbeträge abzusehen. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Das galt auch für die Festlegung der Preise für „Brennholz lang“ aus dem Gemeindewald. Hier berief sich der Rathauschef auf den im Rahmen der baden-württembergischen Forstreform an die Forstliche Vereinigung Odenwald-Bauland (Buchen) übertragenen Stamm- und Industrieholzverkauf, wobei die Verträge den Brennholzverkauf weiterhin der Gemeinde Höpfingen überlässt.

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Die neue Preisempfehlung der FVOB ging mit dem Rat einher, zur Vermeidung von kreisweitem „Brennholztourismus“ eine möglichst einheitliche Preisgestaltung vorzunehmen.

„Um nicht jedes Mal neue Beschlüsse fassen zu müssen, sollten wir uns auch künftig automatisch den Preisempfehlungen anschließen“, schlug Revierförster Martin Sauer vor. Jährliche Preiserhöhungen seien auszuschließen, wobei Gemeinderat Herbert Frisch rechtzeitige Informationen im Falle eines Anstiegs erbat. Konkret wurden die Preise für die Saison 2021/22 auf 58,85 Euro pro Festmeter für Buche (bisher 55 Euro) und 53,50 Euro pro Festmeter für sonstiges Hartlaubholz (bisher 52 Euro) erhöht. ad

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