Zwei Flurkreuze wurden in Erfeld restauriert - Segnung durch Pfarrer Rapp im Rahmen der 775-Jahr-Feier des Hardheimer Ortsteils „Zeugnisse tiefer Frömmigkeit unserer Vorfahren“

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Im Rahmen der 775-Jahr-Feier Erfelds wurden zwei Flurkreuzes restauriert und in Anwesenheit zahlreicher Bürger von Pfarrer Rapp gesegnet. © Wolfgang Weniger

Erfeld. Wegkreuze und Bildstöcke zieren die Fluren des Madonnenländchens und zeugen von der tiefen Frömmigkeit der Vorfahren. Meist zeugen sie von tiefer Dankbarkeit und erzählen so die Geschichte ihrer Stifter.

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Diese zu bewahren und zu erhalten sieht man auch in Erfeld als wichtige Aufgabe an, nicht zuletzt aus der Tatsache heraus, dass Erfeld vor 775 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde und dieses Jahr zu seinem Jubiläumsjahr ernannt hat.

Im Rahmen der auf das ganze Jahr verteilten „Feierlichkeiten“ wurden am Donnerstag je ein vom Eigentümer und ein von der Kolpingfamilie restauriertes Flurkreuz in Anwesenheit zahlreicher Bürger von Pfarrer Andreas Rapp gesegnet.

Steinkreuz vor 100 Jahren gestiftet

An dem vor genau 100 Jahren von Valentin Illig gestifteten Steinkreuz am Ende der Bürgermeister-Stumpf-Straße hieß Ortsvorsteher Thomas Leithold alle Anwesenden willkommen. Unter ihnen Pfarrer Hans Scheuermann, Diakon Franz Greulich. Elmar Frank, Vorsitzender der Erfeld Kolpingfamilie und Mitinitiator zur Renovierung der Kreuze erzählte die Geschichte zum Kreuz, das Valentin Illig aus Dankbarkeit für das gesunde Heimkommen aus dem ersten Weltkrieg errichten ließ, bevor es Pfarrer Rapp segnete.

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Im Gewann „Dürretrieb“ steht das wunderschön, farbig restaurierte Kreuz, das im Auftrag der Erfelder Kolpingfamilie und mit der finanziellen Unterstützung zahlreicher Spender restauriert worden ist. Dieses wurde 1937 vom Erfelder Schuster Leonhard Eckert selbst geschnitzt und hier errichtet.

Lebendige Ausführungen

Lebendig und interessant auch hier die Ausführungen von Elmar Frank zur Geschichte des Flurkreuzes und sein Rückblick auf Geschehnisse der damaligen Zeit. Pfarrer Andreas Rapp beleuchtete nach der Segnung, wie schon zuvor Elmar Frank, für was die Kreuze stehen und dass mit ihrer tiefgründigen Symbolik auch heute noch Wegweiser und Helfer sein können.

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Nach dem Abendgottesdienst hatte man im Kirchenkeller noch die Gelegenheit auf Fotos von Elmar Frank die Bildstöcke und Kreuze auf der Erfelder Gemarkung kennenzulernen, die Renovierung der Kreuze mitzuverfolgen und im wahrsten Sinne des Wortes über „Gott und die Welt“ ins Gespräch zu kommen. we