Leserbrief - Zu „Absurde Debatte um Umweltschutz“ (FN, 27. April)

„Wer kann die BGN noch ernst nehmen?“

Von 
Gerhard Böhrer
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Wer kann diese Bürgerinitiative für Gesundheit und Naturschutz BGN noch ernst nehmen?

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Dem Leserbrief von Frau Engel kann ich nur zustimmen, möchte aber noch einige Anmerkungen dazu machen. Zunächst frage ich mich, was die Bevölkerungsmehrheit will und von welcher Mehrheit Herr Popp von der BGN spricht. Welche Gutachten sind Gefälligkeitsgutachten? Eventuell die der BGN?

Wer den „internationalen Großflughafen Walldürn“ (Zitat von Herrn Juschkat) und die Flugsicherheit für einen Provinzflugplatz zur Vereitelung umweltfreundlicher Energiegewinnung als Grund für eine Ablehnung von Windkraftanlagen heranziehen muss, entlarvt sich schon selbst.

Das sind mir die richtigen Naturschützer, die zum Schutz der Menschen und der Gesundheit Fluglärm und CO2-Ausstoß fördern und umweltfreundliche Energien verhindern wollen. Den BGN-Mitgliedern, wie viele sind es überhaupt – fünf oder zehn? – geht es letztendlich nur um Verhinderung, da die Windräder in ihrem Gesichtsfeld gebaut werden sollen.

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Zum Walldürner Flugplatz stellt sich mir überhaupt die Frage: Wer braucht ihn? Wer braucht vor allem den Fluglärm? Wer braucht die sogenannten Kunstflieger und Hobbypiloten, die als einzelne ihren Spaß haben, aber viele mit ihrem unerträglichen Fluglärm beglücken? Von der unnötigen Luftverschmutzung ganz zu schweigen.

Wann greifen endlich die Behörden ein und unterbinden diese unnötige Lärmbelästigung der Luftakrobaten? Im Straßenverkehr werden zu laute Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, warum nicht auch diese Flieger?

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Im Übrigen wäre das bestehende Flugplatzareal bestens für eine Photovoltaikanlage geeignet. Das wäre dann ein lohnender Kampf der Bürgerinitiative für Gesundheit und Naturschutz (BGN).

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