AdUnit Billboard
Katholische Frauengemeinschaft - Gegen den Beitritt zum Bundesverband

Votum für Eigenständigkeit

Von 
ad
Lesedauer: 

Höpfingen. Gegen den Beitritt zum kfd-Bundesverband entschied sich am Freitag die katholische Frauengemeinschaft Höpfingen, deren Jahreshauptversammlung im katholischen Gemeindezentrum stattfand. Voraus ging ihr eine Maiandacht zum Thema „Regenbogen“ in der Pfarrkirche St. Ägidius.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Im Gemeindezentrum begrüßte Bärbel Schell die Gruppe mit einem Gedicht. Nach dem Totengedenken führte sie durch den Tätigkeitsbericht, der heuer übersichtlich ausfiel. Die Durchführung der Aktivitäten sei „relativ schwierig“, wobei die Corona-Pandemie „nicht an allem schuld ist“: Die Frauengemeinschaft kämpfe mit enttäuschend dürftigem Besuch ihrer Angebote, so dass Schell zur regeren Teilnahme animierte. Schließlich bekomme man durchaus etwas geboten: „Bei uns gibt es fast monatlich, vor Corona und auch hoffentlich in Zukunft , ein religiöses, kulturelles oder kreatives Angebot für Frauen“, betonte sie.

Vertiefend ging Schriftführerin Pia Sachweh auf die Geschehnisse ein. Sie erinnerte an den Rosenkranz, die Beteiligung an der Baumpflanzaktion der Vereine, das Basteln mit Marion Willer-Mohr und Margrit Schulz, die Adventsfeier und den Weltgebetstag. Dieser beleuchtete die Situation in England, Wales und Nordirland nach dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“. Organisatorisches wurde an zwei Vorstandssitzungen besprochen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Nachdem Kassierin Susanne Farrenkopf die Finanzen dargelegt hatte, bestätigte die Kassenprüfung von Irmgard Hauck und Edeltrud Göbes einwandfreie Buchführung und dankten für das Geleistete.

Geehrt wurden anschließend Simone Soggia, Maria Edelmann, Eleonore Tippl und Anke Hauck für jeweils 25-jähriges Engagement. Auf die Entlastung folgten die Grußworte von Bürgermeister Christian Hauk und Pfarrer Christian Wolff. Sie hoben hervor, dass auch in diesen Zeiten einige interessante Projekte realisiert wurden und lobten das ungebrochen rührige Engagement der rund 260 Mitglieder zählende Gruppe.

Eine angeregte Diskussion entstand hinsichtlich des Beitritts zum kfd-Bundesverband. Man entschied sich nach der Vorstellung zweier Optionen gegen den Beitritt, aber für die Gründung eines eigenständigen, nicht eingetragenen Vereins. Dieser wird „Frauengemeinschaft Höpfingen“ heißen; das bisherige Vorstandsteam setzt seine Arbeit fort. Bärbel Schell machte darauf aufmerksam, dass Kündigungswillige ihre Mitgliedschaft schriftlich beenden mögen: „Sonst geht die Mitgliedschaft automatisch in den neuen Verein über“, erklärte sie. ad

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3
AdUnit Mobile_Footer_1