Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen - Weiterer Umbruch Und wie geht es weiter?

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Hardheim/Höpfingen. Und wie geht es in der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen weiter? Gerade erst hat man mit viel Mühe für die Zeit nach dem 1. Oktober eine neue Gottesdienstordnung erarbeitet. Und nun kommt es "knüppeldick": Denn die Verabschiedung von Pfarrer Frohmüller fällt zeitlich zusammen mit der Verabschiedung von Höpfingens Gemeindepfarrer Hans Scheuermann, der zum 30. September in Pension gehen wird.

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"Ich habe volles Verständnis für die Entscheidung von Konrad Frohmüller", so Pfarrer Andreas Rapp, Leiter der Seelsorgeeinheit, gestern gegenüber den FN. "Auf der einen Seite tut es mir weh, dass Pfarrer Frohmüller weggeht. Auf der anderen Seite müssen wir dankbar sein, dass er so lange da und unter uns war und mir hilfreich zur Seite stand. Der Dank muss stärker sein als der Schmerz. Für mich kam diese Entscheidung übrigens auch plötzlich und völlig überraschend."

Auswirkung auf die Gemeinde

Mit Sicherheit werde sie Auswirkungen auf das Gemeindeleben und die neue Gottesdienstordnung haben, die nun nochmals überarbeitet werden muss. "Es wird richtig eng, vor allem bei den Sonntagsgottesdiensten, die nun noch weiter eingeschränkt werden müssen", fügte Pfarrer Rapp - selbst gesundheitlich angeschlagen - im Gespräch an. Die Zahl der Priesterpensionäre, die den Leiter der Seelsorgeeinheit nach dem 1. Oktober 2017 unterstützen, reduziert sich nach dem Tod von Pfarrer Hauck im Oktober vorigen Jahres auf zwei: Pfarrer Scheuermann und Pfarrer Schretzmann. Aber Hardheim sei trotz allem zurzeit noch besser dran, als manch andere Kirchengemeinde, gibt Andreas Rapp zu bedenken.

Wie es weitergeht, will er zunächst mit seinem Team besprechen. Am 19. September wird sich der Pfarrgemeinderat mit dem Thema befassen. i.E.

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Veröffentlicht
Von
Ingrid Eirich-Schaab
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