Auf dem Hardheimer Wurmberg - Revierförster Martin Sauer hat sich zu dem frühzeitigen Holzeinschlag entschlossen / Herstellung der Verkehrssicherheit als Ziel

Tote Bäume stellen ein Risiko dar

Von 
Adrian Brosch
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Hauptziele des Holzeinschlags auf dem Wurmberg sind die Herstellung der Verkehrssicherheit sowie die noch rechtzeitige Vermarktung des Holzes vor der vollständigen Entwertung. © Adrian Brosch

Hardheim. In den tieferen Bodenschichten mangelt es noch immer an Wasser. Dies spüren viele Waldbäume, sie zeigen deutliche Dürreschäden, haben im Frühjahr nicht mehr ausgetrieben oder sind bereits ganz abgestorben. So auch im Gemeindewald auf dem Wurmberg in Hardheim.

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Spätestens im Bereich des Karl-Weber-Platzes und auf dem Weg zum Aussichtspunkt beim Bildstock hoch über Hardheim sowie entlang des Planetenweges sind die Schäden am Wald bereits deutlich zu erkennen. Viele der dort wachsenden Kiefern sind teilweise bereits vollständig abgestorben oder haben nur noch so wenige Nadeln, dass ein Überleben in den Sommermonaten als sehr unwahrscheinlich erscheint.

Da die toten Bäume ein immer größeres Risiko für Waldbesucher und Spaziergänger darstellen, hat sich Martin Sauer als zuständiger Revierförster des Forstreviers Erftal-Waldstetten dazu entschlossen, die abgestorbenen Bäume frühzeitig einzuschlagen.

Hauptziele der Maßnahme sind die Herstellung der Verkehrssicherheit sowie die noch rechtzeitige Vermarktung des Holzes vor der vollständigen Entwertung.

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Vollernter im Einsatz

„Im Anstieg des Planetenwegs hinauf zum Aussichtspunkt werden einige Bäume lediglich gefällt und liegen gelassen, die Rückung der Stämme ist im dortigen Steilhang nicht möglich“, verdeutlicht Sauer.

In Verbindung mit einer weiteren Maßnahme zum Einschlag von Fichtenkäferholz in Schweinberg wird nach aller Voraussicht ab Montag ein Vollernter im Einsatz sein. Der Planetenweg sowie die Zuwegung zum Aussichtspunkt Wurmberg vom Materiallager her wird in der Zeit vom 11. bis voraussichtlich 18. Juni für jeglichen Verkehr voll gesperrt. „Waldbesucher werden gebeten, sich im angegebenen Zeitraum an die Absperrungen zu halten und bei ihren Spaziergängen auf andere Waldgebiete auszuweichen, damit der Holzeinschlag sicher und zügig ablaufen kann“, so der Revierförster.

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