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Martinsfeier an der Evangelischen Kirche - Der „Held“ kam dieses Mal auf dem Pony „Fritzi“ / Pfarrer Markus Keller sprach

St. Martin soll heute noch ein Vorbild für die Jugend sein

Von 
Adrian Brosch
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St. Martin kam dieses Mal auf dem Pony „Fritzi“ und erfreute sich bei der Martinsfeier nahe der evangelischen Kirche an den vielen bunten Lampen der Kinder. © Brosch

Hardheim. Noch immer zieht die Geschichte des Heiligen Martin von Tours – der seinen Mantel mit einem Bettler teilte – Generationen in ihren Bann. Das bewies am Donnerstagabend einmal mehr die coronagerechte und doch stimmungsvolle „kleine Martinsfeier“ der evangelischen Kirchengemeinde Hardheim, der die Fränkischen Nachrichten stellvertretend für das Verbreitungsgebiet einen Besuch abstatteten.

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Pfarrer Markus Keller führte einfühlsam durch den speziell für Kinder konzipierten Freiluftgottesdienst. Dabei bezeichnete er Martin als leuchtendes Vorbild für alle Christen, was Nächstenliebe bedeutet.

Thema Nächstenliebe

Im Alltag stehe das Gebot der Nächstenliebe unterdessen auf einer Stufe mit dem Gebot, Gott zu lieben: „Man kann seinen Nächsten nur dann lieben wie sich selbst, wenn man diese Liebe auch dem Herrn entgegen bringt“, so Keller. Diese Liebesbeweise könne man Gott jederzeit und überall erbringen: „Wenn wir seine Liebe in uns aufnehmen und unserer Umgebung weitergeben, tun wir das, was Martin dereinst tat“, betonte er.

Zum kurzen Liedprogramm gehörte ein Martinslied aus Kellers Heimat: Am Niederrhein wird der als Schutzpatron der Armen, Bettler und Reiter besonders verehrt, was sich im Lied „Der Herbststurm“ wieder spiegelt. Nicht fehlen durfte natürlich auch das Martinsspiel mit den Pony „Fritzi“ – und viele bunte Laternen, die die Kinder mit Stolz trugen.

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Farbenfreudige Martinslampen

Geheimnisvoll und farbenfreudig zugleich schienen die im Rahmen der evangelischen Jugendarbeit gebastelten, in dreistelliger Anzahl schimmernden Martinslampen durch den immer dunkler werdenden Abend. Sie trugen jenes Licht in die Welt, das der Heilige Martin dereinst durch seine Gabe setzte.

Nachdem dann Pfarrer Markus Keller allen Beteiligten sowie der Familie Silberzahn für die Bereitstellung des Ponys dankte, wurden die St.-Martins-Tüten verteilt. So erwies sich der „kleine Martinsgottesdienst“ als trefflicher Ersatz für die auch heuer Corona-bedingt kaum möglichen klassischen Martinsfeiern.

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