Jubiläumsfeier des VdK Hardheim - Wirken und Engagement der Mitglieder wurde gewürdigt Sozialpolitische Belange immer im Blick

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Bei der Jubiläumsfeier des VdK Hardheim wurden Mitglieder geehrt.

© Elmar Zegewitz

Vorbildliches Wirken und unermüdlicher Einsatz des VdK - bei der 70-Jahr-Feier der Hardheimer Ortsgruppe wurde das gewürdigt. Weiter standen Ehrungen auf dem Programm.

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Hardheim. Bei der Feierstunde im katholischen Pfarrheim wurde an den Einsatz des VdK und seiner verantwortlichen Aktiven erinnert. Dies insbesondere beim Bemühen um Gemeinschaft und menschliches Miteinander für die sozialpolitischen Belange der Bürger im Verlauf von sieben Jahrzehnten. Dieses Engagement sei auch weiter notwendig, weil es - so der stellvertretende VdK-Kreisverbandsvorsitzende Hans Androsch - auch heute vermehrt Menschen gibt, die von Vereinzelung und nicht selten auch von regelrechter Einsamkeit betroffen sind, manchmal gepaart mit Armut und Altersarmut. Zudem gebe es nicht wenige, denen Behinderung, chronische Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit zu schaffen machen und dankbar sind für die durch den VdK mögliche Hilfe.

Als Vorsitzende des VdK Hardheim geleitete Ulrike Schmider durch das gehaltvolle und von Johannes Gress und Amelie Böna musikalisch bereicherte Programm. Sie leitete nach der Eröffnung über zu einem zusammenfassenden Rückblick des stellvertretenden Ortsgruppenvorsitzenden Albert Volk auf "70 Jahre VdK Hardheim" (die FN berichteten).

Einsatz gewürdigt

Bürgermeister Volker Rohm würdigte das Engagement des VdK für Menschen ohne Lobby im Verlauf von 70 Jahren und lobte die immer wieder bewiesene Kompetenz des Vereins und die Unterstützung der Kriegsopfer, deren Hinterbliebenen und Angehörigen sowie der Menschen in Not. Gemeinsam für andere in sozialen Belangen tätig zu sein, das sei aller Anerkennung wert.

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Zu Wert und Bedeutung des VdK sprach Hans Androsch. Dieser lobte alle, die sich im VdK Hardheim engagierten und Mitmenschlichkeit und soziales Miteinander praktizierten, und auch 2017 weiterhin den Menschen mit Rat und Tat zur Seite standen und stehen und ihnen eine soziale Heimat bieten.

Das sei etwa nach dem Zweiten Weltkrieg immens wichtig gewesen, aber auch heute in Zeiten vermeintlichen Wohlstands seien Gemeinschaft, menschliches Miteinander und Einsatz für die sozialpolitischen Belange unverzichtbar. Den VdK charakterisierte Androsch als modernen Sozialverband und stellte ihn als eine seit Jahrzehnten einflussreiche Organisation in allen wesentlichen Feldern der Sozialpolitik dar, die sich bei Themen wie Rente, Gesundheit, Pflege, Behinderungen und Armut engagiert einbringt.

Kompetente Beratung

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So biete die Geschäftsstelle des Kreisverbandes 6500 Mitgliedern kompetente sozialrechtliche Beratung und gerichtliche Vertretung. Die 36 Ortsverbände ihrerseits kümmern sich um das soziale Miteinander vor Ort und würden mit ihren zahlreichen Aktivitäten wie Ausflugsfahrten, Informationsveranstaltungen oder Treffen und Zusammenkünfte dazu beitragen, dass die Vereinsamung ältere Bürger reduziert werde.

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Gewarnt wurde davor, die Ellbogengesellschaft zum Allheilmittel der Zukunft werden zu lassen, im Gegensatz dazu bleibe der VdK Garant für positive Entwicklungen. Der Sozialverband VdK werde für die berechtigten Anliegen seiner Mitglieder weiterhin aktiv eintreten. Der Wert von bundesweit über 60 000 ehrenamtlich im VdK engagierten Personen wurde als maßgeblich dafür bezeichnet, dass Solidarität in der modernen Gesellschaft aktiv gelebt wird. Für die in Hardheim geleistete Arbeit im VdK kam Dank und Anerkennung aus dem Kreisverband, der die weitere Unterstützung im Bemühen um eine sozialere Gesellschaft zusicherte, ebenso für 70 Jahre Dienst am Menschen in Hardheim.

Zum weiteren Verlauf der Festveranstaltung gehörten das würdige, von Gemeindereferentin Claudia Beger in Form eines Wortgottesdienstes gestaltete Totengedenken mit anschließenden Fürbitten.

Mitglieder geehrt

Ehrung für zehnjährige Treue und Aktivität und die Auszeichnung mit der Silbernen Treuenadel des VdK- Landesverbands zuteil wurden der im VdK-Ortsverband in verschiedenen Funktionen rührigen Marlies Adam sowie Franz Müller , während Elizabeth Gros, Marlene Weimann und Ewald Weinlein diese Anerkennung aus Krankheitsgründen nicht entgegennehmen konnten. Z