Amphibien - Am 29. Februar begannen auch um Hardheim die Wanderungen Rückweg eher schleppend

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ad
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Hardheim. Bedingt durch den milden Winter war zu befürchten, dass die Amphibienwanderung in diesem Jahr sehr früh beginnen würde. Und so kam es dann auch: Bereits am 2. und 3. Februar wanderten die ersten Amphibien auf der L 521.

Helfer in Aktion. © Adrian Brosch
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Während in der Rheinebene die Wanderungen intensiv starteten, kamen die Tiere aber noch nicht so richtig in die Gänge – zum Glück für die Betreuer. Erst am 23. Februar waren wieder einzelne Tiere zu sehen. Man entschloss sich für den Aufbau der Zäune am 27. Februar. Doch genau da gab der Winter ein kurzes Gastspiel mit Schnee, Glätte und niedergedrückten Zäunen, die erst wieder gerichtet werden mussten.

Am 29. Februar begannen dann auch um Hardheim die Wanderungen und dauerten ziemlich genau vier Wochen. Dass es zwischenzeitlich immer trockener wurde, störte die Tiere nicht. Der Höhepunkt der Wanderung war wie meistens in der zweiten Märzhälfte mit Wanderabenden bis 985 Tieren. An insgesamt 20 Abenden sammelten die fünf Helfer bis zum 27. März am Bücholdsee 1839 Tiere ein, in der Breitenau 2703 Tiere. Die Ergebnisse sind deutlich besser als im Vorjahr. Inzwischen hat die Rückwanderung begonnen.

Sie kommt aber wegen der Trockenheit und der kalten Nächte nur schleppend voran und wird sich möglicherweise wieder bis in den Mai hinziehen. Beim nächsten warmen Regen werden sich dann tausende Rückwanderer auf den Rückweg machen.

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Auch das Baumschneideprogramm konnte bis Mitte März abgeschlossen werden. Die Nabu-Ortsgruppe Hardheim hat über den Winter die letzten 140 Obstbäume zum zweiten Mal geschnitten. Mit dem Reisig wurden an zwei Grundstücken acht große Reisighaufen aufgeschichtet, die beispielsweise von Rotkehlchen und Zaunkönig gerne angenommen werden. ad