Krankenhaus Hardheim - Edith Wolf feierte 40-Jahr-Dienstjubiläum / Alle Umstrukturierungen konstruktiv mitgetragen Patientenwohl an erster Stelle

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Edith Wolf (Mitte) arbeitet seit 40 Jahren als Krankenschwester im Hardheimer Krankenhaus. Gefeiert wurde das Jubiläum im Kreis der Kollegen.

© Elmar Zegewitz

Hardheim. Seit 40 Jahren liegt Krankenschwester Edith Wolf die Gesundung und das Wohl der ihr im Krankenhaus Hardheim anvertrauten Patienten am Herzen. Dank dieser positiven Einstellung und lobenswerten Haltung sowie ihres unermüdlichen Engagements und ihrer Einsatzbereitschaft hat sie sich um die Menschen und das Krankenhaus verdient gemacht.

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Gebührende Anerkennung wurde ihr am Mittwoch durch Verwaltungsleiter Ludwig Schön zu teil. In seiner Laudatio ließ er das Leben und Wirken der Jubilarin Revue passieren. Nach der Ausbildung in Tauberbischofsheim begann sie am 1. Oktober 1977 ihre Tätigkeit als Krankenschwester am Krankenhaus Hardheim. Die Jubilarin arbeitete lange Zeit auf der allgemeinen Station.

Positive Einstellung

Nach der Heirat und der Geburt ihrer Tochter samt damit verbundenem Erziehungsurlaub reduzierte Edith Wolf ihre Arbeitszeit und trug in der Folgezeit die anstehenden Umwälzungen am Krankenhaus verständnisvoll mit. Dazu gehörte 1994 ihre Versetzung in die chirurgische Station und ihre Ernennung zur stellvertretenden Stationsleiterin. Nach weiteren Umstrukturierungen innerhalb des Hauses wurde Edith Wolf in die "S1" versetzt. Dort übernahm sie die Aufgaben der kommissarischen Stationsleitung.

Ab Juli 2009 oblag Edith Wolf einige Zeit der Posten der stellvertretenden Pflegedienstleiterin. Nachdem damals zwei neue OP-Räume geschaffen worden waren, wurde sie auf eigenen Wunsch in den Aufwachraum versetzt. "Dieser Aufgabe ist sie mit der ihr eigenen positiven Einstellung bis heute treu geblieben", wie Ludwig Schön betonte. Der Verwaltungsleiter charakterisierte Edith Wolf als engagierte, zuverlässige und belastbare Krankenschwester, der das Wohl der Patienten immer am Herzen lag, bei den Kollegen sehr beliebt sei und für alle ein offenes Ohr habe. Schön dankte der Jubilarin für die in 40 Jahren geleistete Arbeit und verlieh der Hoffnung Ausdruck, sie möge die Tätigkeiten als Krankenschwester noch möglichst lange zum Wohl der Patienten und des Hauses ausüben können. Abschließend überreichte Schön der Jubilarin die Urkunde des Landes Baden-Württemberg.

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Die Personalratsvorsitzende Gisela Fleckenstein-Stachura erinnerte daran, dass Edith Wolf für die Patienten immer engagiert im Dienst war, die Kolleginnen zu motivieren verstand und im Notfall für die verhinderten um Ersatz bemüht war. Sie wurde als "Superkollegin" beschrieben und in ihrem Bemühen um den Erhalt des Krankenhauses Hardheim belobigt. Die Sprecherin des Personalrats wollte auch verdeutlicht sehen, dass alle am Krankenhaus Hardheim Beschäftigten mit Edith Wolf zusammen bereitstehen, sich kraftvoll um das Haus und dessen Erhalt zu bemühen. Damit sie den gestellten Aufgaben weiterhin gerecht werden könne, wünschte Fleckenstein-Stachura der Jubilarin eine gute Gesundheit.

Pflegedienstleiterin Karina Paul bewertete Edith Wolf als gute Ansprechpartnerin für die Repräsentanten des Hauses und das Personal und erkannte an, dass diese zusammen mit ihr viel erreicht und zudem von ihrem Wirken profitiert haben. Dadurch sei der Einrichtung viel Respekt und Anerkennung zuteilgeworden, so die Pflegedienstleiterin.

"Ein Stück Leben"

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Die Jubilarin dankte für die Zusammenarbeit und die Anerkennung. Sie blickte zurück auf die gute Zusammenarbeit mit Ludwig Schön und erinnerte daran, dass das Krankenhaus für sie ein Stück Leben sei. Sie bat zudem, nicht zu übersehen, dass die Belegschaft bereits vor der Gründung des Fördervereins um den Erhalt des Krankenhauses bemüht war. Abschließend regte sie im Zusammenhang mit den bevorstehenden Baumaßnahmen an, die Einrichtung einer Cafeteria vorzusehen. Z