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St. Alban in Hardheim - Die von Franz X. W. Braunmiller gestalteten Mosaikbilder begeistern nicht nur die Kirchenbesucher, sondern auch künstlerisch Interessierte

Mosaikbilder in Hardheimer St. Alban begeistern Kirchgänger und Kunstinteressierte

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Seit 30 Jahren können in der Pfarrkirche St. Alban die Bilder des von dem Künstler Franz X. W. Braunmiller geschaffenen Mosaikzyklus bewundert werden. © Zegewitz

Hardheim. Seit 30 Jahren zieht die katholische Pfarrkirche St. Alban in Hardheim mit ihren von 1990 bis 1992 gestalteten Mosaikbildern des Münchner Künstlers Franz X. W. Braunmiller auch künstlerisch Interessierte an. Diese Art der Gestaltung in Verbindung mit der von 1989 bis 1994 laufenden Kirchenrenovation war auf den Wunsch vieler Gläubiger und verschiedener Gruppen in der Pfarrgemeinde zurückzuführen, nachdem 1963 die Bilder an der Decke und in den Nischen nicht nur zugestrichen, sondern abgeschlagen wurden.

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Leben aus dem Glauben

Wie der damalige Pfarrer Johann Schäfer formulierte, sollten die neuen Bilder „die Geschichten der Bibel so erzählen, dass sie ablesbar würden und dem Betrachter Einladung zum Leben aus dem Glauben geben könnten.“ Dazu sollten sie haltbar und „abwaschbar“ sein“.

Bei der Suche nach einer Mosaikwerkstatt und einem Künstler stieß man zunächst auf die Mayer’sche Hofkunstanstalt in München. Diese fertigte, gestaltete restaurierte und exportierte seit 1847 weltweit erfolgreich für Dome, Kathedralen und tausende Kirchen sakrale Kunstwerke und traditionelle Glasmalereien im „Munich Style“ in höchster Qualität – unter anderem nach Entwürfen namhafter Künstler.

Ortstermin mit dem Denkmalamt

Franz X.W. Braunmiller erklärte sich zur Realisierung des ihm erteilten Auftrags bereit. Nach einem Ortstermin mit dem Erzbischöflichen Bauamt und dem Denkmalamt sowie dem Firmenrepräsentanten kam man zu dem Entschluss, den Künstler alle für die Kirche vorgesehenen 38 Bilder im Maßstab 1:10 zeichnen zu lassen.

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Das Ordinariat in Freiburg genehmigte die Bilder, wenn sie ganz aus Spenden aufgebracht würden. In vielen Veranstaltungen wurden die Entwürfe gezeigt, besprochen, Änderungswünsche geäußert. Mit dem durch Hardheim wandernden Album wurden Spender gesucht und gefunden, die ein ganzes Bild oder Teile des Bildes zu zahlen bereit waren.

Letztes großes Werk des Künstlers

Weil der Künstler und die Mosaikwerkstatt mit einem relativ bescheidenen Honorar zufrieden waren, wurde die Realisierung der Mosaikbilder möglich. Zudem eingeführt wurde eine Bilderkollekte. Und es wurden weitere Spender und Liebhaber gefunden. So schuf der Künstler Franz X.W. Braunmiller für die Pfarrkirche die 38 großen Mosaikbilder über das Leben Jesu und die beiden Mosaikbilder über den Seitenaltären mit dem Bild des Kirchenpatrons St. Alban und das der Mutter Maria mit dem Kind. Die Mosaikbilder der Hardheimer Pfarrkirche sind das letzte große Werk des Künstlers. der 1993 plötzlich verstarb und der Einladung zum Besuch des fertigen Werks im sogenannten Erftaldom nicht mehr folgen konnte.

Der Verein zur Renovation des Erftaldoms ist mit seinen Mitgliedern auch weiterhin um die Erhaltung der Hardheimer Pfarrkirche bemüht und sorgt für notwendige Maßnahmen. Z

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