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Literatur

Lust auf ein „gutes Buch“ gesteigert

Sommerlesung unter dem Motto „Luftig, duftig, sommerlich – Bücher für die Hängematte“

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Auf eine gute Resonanz stieß die Sommerlesung. © Zegewitz

Hardheim. Mit einer Auswahl an Büchern die katholische Pfarrbücherei zusammen mit der Katholische Frauengemeinschaft bei der Sommerlesung unter dem Motto „Luftig, duftig, sommerlich – Bücher für die Hängematte“ für das „gute Buch“.

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Zunächst führten Annette Berberich von der Frauengemeinschaft und Gabi Berberich, Leiterin der Pfarrbücherei, in die Materien ein. Beide betonten Bedeutung und Wert des guten Buches. Nach kurzer Einführung und weitergehenden Betrachtungen ließen Gabi Berberich, Andrea Klee und Nicole Wagner Lesungen Auszüge aus von ihnen ausgewählten Titeln folgen und erregten damit gesteigertes Interesse an den Büchern.

Gabi Berberich eröffnete ihre Lesung mit einem Zitat und einem Lob Ciceros für einen schönen Garten und mit ihrem eigenen Hinweis auf den Wert der Bücherei. Sie richtete den Blick auf die Ausstellungsstücke und betonte deren Bezug zu den Inhalten der ausgewählten Romane. Sie sah den Titel „Bittersüße Zitronen“ als empfehlenswert an. Zu dessen Inhalt ließ sie einleitend wissen, dass sich das Geschehen um die auf Capri wachsenden Zitronen und um den daraus gewonnenen Limoncello drehe. t Sie ließ miterleben, weshalb die Produzentenfamilie Constantini plötzlich nicht mehr liefere. Sie wolle nämlich auf Bio-Früchte umstellen und diese mit Crowdfinding vertreiben . Als Elisa Constantini bei einem mysteriösen Unfall stirbt, leiten der junge Polizist Enrico Rizzi und seine Kollegin Antonia Cirillo Ermittlungen ein und blicken in einen Abgrund von fatalen Liebschaften und Familienfehden.

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Ihre zweite Lesung mit Texten aus dem Roman „Wohin die Reise geht“ von Marliese Ferber ließ die Zuhörerinnen erleben, welche Herausforderungen die Nähe der zu einem Quartett zusammen geschweißten Akteure wie des ehemaligen Kaffeefabrikanten Jakob, dessen ahnungslosen Freundes als Kriminalbeamter mit Polizeihund, der betagten Opernsängerin Alex und der Straßenmusikantin Alex mit sich bringe. Einen kurzen Einblick gab es auch in den Titel „Alte Freundinnen“ von Tessa Korber mit der Geschichte von vier Frauen, die sich im Vertrauen auf ihre langjährige Freundschaft dazu entschließen, im Alter in einer WG zusammen zu leben.

Die Folgen miterlebt

Andrea Klee führte in den Roman von Kent Haruf mit dem Titel „Unsere Seelen bei Nacht „ein.

Sie ließ die Zuhörerinnen die Folgen miterleben, die eine mutige Witwe von 70 Jahren in der Kleinstadt Holt in Colorado verursacht, nachdem ihr Nachbar Louis ihrem ungewöhnlichen Vorschlag zugestimmt hat, hat, ab und zu bei ihr zu übernachten. So liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben.

Ein Maß an Spannung entwickelte Andrea Klee auch mit ihren Auszügen aus dem Titel „Der Sommer der schwarzen Schafe“ von Joanna Cannon. In diesen ließ sie miterleben, wie in einem ungewöhnlich heißen Sommer in einer Straße in England ganz plötzlich eine Frau verschwindet.

Deutlich wurde bei der Lesung, dass die Bewohner sich so ihre Gedanken machen und die zwei jungen Mädchen Grace und Tilly sich dazu entschließen, von Tür zu Tür zu gehen und eine Antwort für das Rätsel um die Frau finden wollen. Nicole Wagner machte mit der Auswahl ihrer Texte ihre Vorliebe für die Schicksale von Frauen hörbar. Dies einmal mit umfangreichen Stellen aus Julia Francks „Welten auseinander“ mit Schilderung des in Ostberlin geborenen Mädchens Julia, ihrem Weg in den „Westen ins Notaufnahmelager Marienfelde und dann nach Schleswig-Holstein.

Schließlich wartete Nicole Wagner noch mit Auszügen aus „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmas auf, mit denen sie mit Stolz Elizabeth Zott als Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen erleben ließ, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird.

Gabi Berberich freute sich darüber, dass den Besucherinnen 18 neue Romane vorgestellt wurden, und empfahl deren Nutzung wie auch die Beachtung und Ausleihe der rund 40 neuen Anschaffungen in Form von Romanen in der Bücherei im Pfarrheim unter Nutzung der Öffnungszeiten. Z

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