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„Everesting“ - Frederik Böna wieder auf Tour

Kräftezehrende Aktion

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ad/Bild: Privat
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Hardheim/Hornbach. Unter einem „Everesting“ versteht man, einen Berg so lange auf und ab zu fahren, bis man die 8849 Höhenmeter des Mount Everest erreicht hat – natürlich nur bergauf: Ein so kurios wie ambitioniert anmutender Freizeitspaß, den der 31-jährige Radsportler Frederik Böna in heimatlichen Gefilden unternahm: Ein weiteres radsportliches Ausrufezeichen setzte der gebürtige Hardheimer, indem er kürzlich 63 Auffahrten auf die Hornbacher Steige auf sich nahm.

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Mit den FN sprach er über diese durchaus kräftezehrende Aktion: „Eigentlich wollte ich Mitte April in Österreich den 12-Stunden-Höhenmeterweltrekord angreifen, wurde dann aber krank. Anfang Mai war ich wieder fit, aber dann hat der Rekordversuch nicht mehr in den Trainingsplan gepasst – und ich wollte nicht fünf Stunden nach Österreich und wieder zurück mit dem Auto fahren. Irgendetwas Verrücktes habe ich dann aber doch machen wollen. Ein bisschen habe ich das nach einigen stressigen Wochen bei der Arbeit auch einfach für den Kopf gebraucht“, schildert er. Ideale Voraussetzungen fand er in der Hornbacher Steige, die Hornbach mit dem Buchener Stadtteil Hettigenbeuern verbindet: „Sie ist sehr unrythmisch. Unten und oben relativ flach, dafür aber mit zwei steilen Rampen in der Mitte. Vor allem die zweite Rampe ist sehr steil. Irgendwann war es ganz schön hart“, räumt Frederik Böna ein, dem das Projekt „eigentlich sehr gut“ gefallen habe. Auch mit der Zeit von „etwas mehr als neun Stunden“ zeigte er sich „durchaus zufrieden“.

Hohe Ziele auf steinigem Weg erreicht man jedoch nicht ohne Anstrengung - und auch gewisse Zweifel gehören dazu: „Bereits nach der zweiten Auffahrt stellte ich mir die Frage, ob ein Everesting an diesem Anstieg überhaupt möglich ist. Es hätte auch gut sein können, dass ich das zweite Steilstück einfach nicht mehr hochgekommen wäre. Das ist zum Glück nicht passiert“, erklärt der 31-Jährige. Ansporn und Beistand erhielt er von ihm Nahestehenden: Neben seiner Freundin, die fortlaufend an seiner Seite weilte, sowie Marion Bundschuh von mb-rad-sport (Amorbach) statteten ihn Teamkollege Rainer Hess mit Tochter und Hermann Wilfling vom „Amorbacher Radtreff“ einen Besuch ab. „Rainer und Hermann sind sogar ein bisschen mitgefahren, was mir sehr gut getan hat“, sagt Frederik Böna abschließend. ad/Bild: Privat

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