Bei der Sozialstation - Vorstand tagte aus aktuellem Anlass zum Beschluss des Hardheimer Gemeinderates "Hätten uns mehr Solidarität gewünscht"

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Hardheim. Der Vorstand der Kirchlichen Sozialstation nahm in einer Vorstandsitzung den Beschluss über die Ablehnung der Investitionshilfe, für den seit 15 Jahren aufrecht erhaltenen Menü-Services durch den Gemeinderat Hardheim mit großer Betroffenheit zur Kenntnis.

Entscheidung bedauert

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Der Vorsitzende Bernhard Berberich bedauert diese Entscheidung und hätte sich mehr Solidarität mit den Verbandsgemeinden Walldürn und Höpfingen und vielen Bürgern als Nutzer des Menü-Services gewünscht.

Beschluss des Verbandes

"Es sollte nochmals in der Öffentlichkeit erwähnt werden, dass dieser Antrag aufgrund der Einstellung der Zubereitung warmer Mahlzeiten, aufgrund eines Beschlusses des Krankenhausverbandes Hardheim-Walldürn gestellt wurde."

Die Kirchliche Sozialstation sei vor der Entscheidung gestanden, diesen Service nun auch einzustellen oder circa 60 000 Euro in eine neue Form der Zubereitung und Auslieferung zu investieren. Die Bezieher des Menü-Services, die teilweise auch in der pflegerischen Betreuung anderer Pflegedienste sind, seien vielfach nicht in der Lage, wie von Gemeinderäten angedeutet, einen höheren Preis zu bezahlen. Oft seien nämlich neben den Erstattungen der Pflegekassen Eigenanteile aus einer oft spärlichen Rente aufzubringen.

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Aus diesen Gründen trugen die kirchlichen Trägergemeinden der Sozialstation seit Jahren mit ihren Beiträgen dazu bei, eine Kostenunterdeckung des MenüServices auszugleichen.

Nach dem Bericht über den Gemeinderatbeschluss in den Tageszeitungen, kam es zu einer Welle von Solidaritätsbekundungen von Bürgern mit der Sozialstation aufgrund ihrer Zusicherung zur ununterbrochene Fortsetzung und Neuausrichtung des Menü-Services, hieß es weiter.

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Namhafte Bürger, boten Spenden an, um die durch den Beschluss entstandene Lücke zu schließen.