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In Hardheim

„Gott lässt uns nicht im Stich“

Lichterprozession mit Friedensgebet

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Hardheim. Die Seelsorgeeinheit lädt am Sonntag, 25. September, zum Gebet im Kerzenschein auf den Schlossplatz ein. Um 20 Uhr beginnt das Friedensgebet und schließt mit einer kurzen Lichterprozession über den Kirchplatz, um die Kirche und schließt mit der Segensbitte in der Kirche ab.

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Dem Gemeindeteam Hardheim ist der Erhalt wertvoller Traditionen ein Anliegen. So wurde beschlossen, die Tradition der Lichterprozession wieder aufzugreifen. Rückmeldungen der letzten Jahre aufnehmend, suchte man einen Weg, der möglichst mit guter Asphaltdecke und wenig Stolperfallen das Gehen in der Dunkelheit erleichtert.

So soll der Prozessionsweg in diesem Jahr vom Schlossplatz ausgehend nach dem Friedensgebet über den Kirchplatz um die Pfarrkirche und dann in die Kirche hinein führen. Gleichzeitig wurde eine Umfrage bei den Anwohnern des bisherigen Prozessionsweges gestartet, der über Kirchplatz, Schlossstraße, Bürgermeister-Henn-Straße und Schulstraße zum Schlossplatz und wieder in die Kirche zurückführte.

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Viele öffentliche Gebäude und wenige Anwohner erschweren einen durchgängigen Lichterschmuck am Wegrand, zumal sich während der vergangenen Jahre, in denen Prozessionen nicht stattfinden sollten, auch bei den Anwohnern einiges verändert haben kann. Die Rückmeldung ergab, dass im Falle einer Wiederaufnahme des alten Weges nur noch zwei Anwesen mit Lichtern, beziehungsweise an Fronleichnam mit Blumen geschmückt sein würden.

Patenschaften im Blick

Vor diesem Hintergrund wird sich das Gemeindeteam in seiner nächsten Sitzung mit der Gestaltung der Feste Fronleichnam und „Würzburger Bettag“ in Hardheim befassen. Im Raum stehen „Patenschaften“ für Wegabschnitte.

So können Gemeindemitglieder, denen der Erhalt dieser Traditionen wichtig ist, sich im Pfarrhaus bei Gemeindereferentin Claudia Beger melden und im Jahr 2023 kurz vor Beginn der Feier ihren Wegabschnitt schmücken und danach alles wieder mitnehmen.

Das Friedensgebet, als Projekt im Rahmen der Firmvorbereitung erstmals im Sommer angeboten, war schon geplant und stellt um 20 Uhr nun den Beginn des Abends dar. Im Gemeindeteam war der Bogen vom Gebet „um Frieden in der Welt“ zum Weitertragen des Lichtes und dem Mitgehen Jesu in der Monstranz schnell geschlagen.

Sowohl im kleinen Bereich des zwischenmenschlichen Miteinanders, als auch zwischen Nationen und Völkern tut sich die Menschheit schwer, Frieden zu leben und zu bewahren. Schnell ist das Gleichgewicht gestört, Leid, Zerstörung und Tod gehen damit einher.

Die Lichterprozession möchte die christliche Überzeugung deutlich machen, dass es eine größere Kraft braucht, um neue Wege zum Verzeihen und Versöhnen zu finden. Ein sichtbares Zeichen für diese Kraft, so das Gemeindeteam, sehen die Prozessionsteilnehmer in der Monstranz, die den Weg mitgeht. Ausgedrückt wird damit: „Gott lässt uns nicht im Stich. In den Dunkelheiten unseres Lebens ist er mittendrin dabei. Gleichzeitig symbolisieren die Kerzen, die jeder Einzelne trägt, dass Frieden bei jedem selbst beginnen muss. Ein weiteres Symbol, das Spaziergänger ab Montag vor der Kirche entdecken werden, wird ein Baum mit weißen Bändern sein. Diese weißen Bänder, während des Gebetes an die Äste geknüpft, sind Zeichen für Vergebung und Neuanfang, ohne die Frieden nicht geschaffen werden kann.

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