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Realschule Hardheim - Ethikgruppe auf dem Judenfriedhof

Führung besonderer Art

Von 
jk
Lesedauer: 

Hardheim. Auch in diesem Jahr hat sich der Experte auf dem Gebiet „Judentum, Judenfriedhof und die Hardheimer Juden“, Hans Sieber, bereiterklärt, für die Ethikgruppe (Klasse 9) der Realschule eine Führung anzubieten.

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Bei dem Rundgang über den Judenfriedhof, der mit viel Wissenswertem über die Juden in Hardheim, allgemein zum Judentum und natürlich zum Judenfriedhof gefüllt war, wurden fleißig die Blöcke der Schüler gefüllt.

Rundgang mit Hans Sieber

Hans Sieber erklärte den Schülern beispielsweise, was es mit der Aufmachung der Grabsteine, den kleinen „Besuchersteinen“ und dem ungeschmückten Grab auf sich hat. „Interessant war auch das Leben der Juden vor 1939 in Hardheim und traurig dann natürlich der Verbleib der Hardheimer Juden. Viel erfuhren wir auch zur Religion und den Bräuchen der Juden“, so Jenny Köhler in ihrem Bericht.

Notiert wurde auch, warum die Gräber „für die Ewigkeit“ angelegt sind, das heißt, warum keine Umbettung der Toten stattfinden darf und das Grab nach Osten zeigt.

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Mit viel neuem Wissen im Gepäck machten sich die Schüler auf den Heimweg, um in den nächsten Ethikstunden erneut über das Judentum zu sprechen. jk

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