AdUnit Billboard
DRK-Ortsverein Hardheim - Jahreshauptversammlung abgehalten / Zusammentreffen von Jugendrotkreuz und DLRG war ein Höhepunkt

Franz Wildner ist bereits seit 60 Jahren Mitglied

Von 
ad
Lesedauer: 
Zahlreiche Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung geehrt. © Adrian Brosch

Hardheim. Auch im Corona-Jahr 2020 bewies der DRK-Ortsverein Hardheim großes Engagement und gewissen Einfallsreichtum. Das untermauerte die am Mittwoch im DRK-Vereinsheim abgehaltene Jahreshauptversammlung, zu der auch Ehrungen gehörten.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Joachim Sieber und den Totengedenken erinnerte Bereitschaftsleiterin Vera Stolzenberger an 43 aktive Mitglieder der Bereitschaft, die 2020 respektable 3759 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet hatten. Zwölf Fortbildungs- und Dienstabende – Corona-bedingt zum Teil online abgehalten – ergaben 384 Arbeitsstunden in diesem Bereich; die in der Sichtungsstation des Buchener Krankenhauses getätigten Sanitätsdienste ergaben 567 Arbeitsstunden. „Das Sichtungszelt wurde vom Kreisverband über rund drei Monate mit vielen ehrenamtlichen Helfern betrieben“, schilderte sie.

111. Blutspendeaktion

Bezüglich der Blutspende verwies Stolzenberger auf die 111. Aktion, die an zwei Tagen in der Erftalhalle stattfand und 235 gefüllte Blutkonserven ergab. „Im Ganzen spendeten seit 1958 bisher 25 860 Freiwillige in Hardheim Blut“, betonte sie.

Während drei Altkleidersammlungen und über den Wertstoffhof gingen 58,15 Tonnen Altkleider ein. Das Dauerärgernis der drei häufig widerrechtlich für Müllentsorgung genutzten Container in der Ferdinand-Müller-Straße wurde mit einem begehbaren Container am Vereinsheim beseitigt: „Die 167 Arbeitsstunden hierfür haben sich gelohnt, das Bauwerk wird gut angenommen“, freute sich die Bereitschaftsleiterin.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Über die zwölfköpfige „Helfer vor Ort“-Gruppe informierte Tim Stolzenberger: „2020 hatten wir keine Übungen, aber 22 Einsätze, von denen die meisten auf falschen Alarm durch Brandmeldeanlagen zurückzuführen waren“, bilanzierte er. Auch war man an der Buchener Sichtungsstelle im Einsatz. Dank einer Zuwendung des Landes wurden neue Helme gekauft und die Technik des Einsatzfahrzeugs modernisiert.

Schriftführer Klaus Farrenkopf ging vertiefend auf die Aktivitäten ein.

Nachdem 2020 zunächst „ganz normal“ mit der Winterwanderung und dem gebührend gefeierten Fünf-Jahres-Jubiläum des sehr beliebten Kontakttreffs begonnen hatte, wurde auch das Vereinsleben der Rotkreuzfamilie Pandemie-bedingt ab März stark eingeschränkt. „Alle Präsenzveranstaltungen wurden bis auf weiteres abgesagt“, betonte er. Neuland beschritt man mit den von Vera Stolzenberger vorbereiteten virtuellen Dienstabenden; auch fanden zwei der fünf Vorstandssitzungen digital statt.

Die geordnete Finanzlage zeigte Schatzmeisterin Rita Sieber auf, der die Kassenprüfer Beate Schüssler und Hans-Joachim Laub gewissenhafte Arbeit attestierten.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Für das Jugendrotkreuz sprachen Lisa Senner und Ayleen Adelmann: Zwar finden derzeit keine Gruppenstunden statt, doch konnte man den Nachwuchs mit einem Fastnachtsprogramm und dem Malwettbewerb bei Laune halten. Ein Höhepunkt war das Zusammentreffen von Jugendrotkreuz und DLRG im Sommer mit 50 begeisterten Kindern. Wie breit der DRK-Ortsverein aufgestellt ist, bewiesen die Berichte von Yvonne Wolfmüller (Sozialarbeit und Wassergymnastik) sowie Kornelia Reichert (Seniorengymnastik). Während Wolfmüller auf den derzeit noch nicht stattfindenden Kontakttreff sowie die über den DRK-Kreisverband Buchen offerierten Angebote einging, sprach Reichert für die beiden gut besuchten Seniorengymnastik-Gruppen, deren Stunden zwischen den Lockdowns „auf Abstand“ stattfanden.

Die Entlastung des Vorstands verband Bürgermeister Volker Rohm auch in seiner Funktion als stellvertretender Präsident des DRK-Kreisverbands Buchen mit dem Lob für das Geleistete und die Kameradschaft der „starken Rotkreuz-Familienbande“: Nicht zuletzt mit dem Einkaufsservice über Corona hinweg habe man „unbürokratisch geholfen“ und auch mit dem so weit wie möglich aufrecht erhaltenen Betrieb des als „Alleinstellungsmerkmal“ anzusehenden Wertstoffhofs Tatkraft demonstriert. Weitere Grußworte kamen von Kreisbereitschaftsleiter Dominic Burger-Graseck, der insbesondere das vorausschauende Corona-Management und die täglich durch einen „attraktiven Ortsverein“ geleistete Hilfe auf allen Ebenen dankte, sowie von Rainer Schwab, der im Namen des Polizeipostens Hardheim sprach und die „günstige Altersstruktur“ als gutes Fundament für vielseitige Angebote bezeichnete.

Seitens DLRG und Freiwilliger Feuerwehr hob DLRG-Vorsitzender Daniel Emmenecker das freundschaftliche Miteinander hervor und erhoffte ein „weiter so“. In eigener Sache dankte Klaus Farrenkopf noch Vorsitzendem Joachim Sieber für dessen bemerkenswertes Engagement. ad

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1