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Freizeit- und Ferienreiterhof Odenwald

„Echtes Leuchtturmprojekt inmitten abwechslungsreicher Natur“

Leader-Förderung für „kreative Köpfe“ in Dornberg und ihre interessante Idee: „Übernachten im Eselgehege“

Von 
Adrian Brosch
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Alfred Beetz (Zweiter von rechts) überreichte im Beisein von Jenny Damico (rechts) die Leader-Förderplakette an Annette Englert. Das Bild zeigt sie vor Blockbohlenhütte und Koppel mit Eselchen „Clara“. © Brosch

Dornberg. „Übernachten im Eselgehege“: Eine interessante Idee, die auf dem Freizeit- und Ferienreiterhof Odenwald mit einer Blockbohlenhütte verwirklicht wurde – mit freiem Blick auf die Huftiere. Belohnt wurden Gedanke und Umsetzung mit einer Förderung der Leader-Aktionsgruppe Badisch-Franken: Die entsprechende Förderplakette übergab Vorsitzender Alfred Beetz (Grünsfeld) am Mittwoch.

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Zur Einstimmung wies Bürgermeister Stefan Grimm auf ein „echtes Leuchtturmprojekt inmitten abwechslungsreicher Natur“ hin, das stellvertretend für den vor Ort in vielerlei Hinsicht anzutreffenden Pioniergeist spreche: „Auch im Ländlichen Raum können tolle Projekte verwirklicht werden“, betonte er und lobte das Engagement „kreativer Köpfe“, zu denen die Familie Englert zu zählen sei.

Der Dank ging neben der Familie auch an Leader für die finanzielle Unterstützung. Für die Aktionsgruppe Badisch-Franken sprach Alfred Beetz: „Das Programm ist dafür da, um so schöne Projekte wie dieses zu unterstützen“, ließ er wissen und bezeichnete sowohl das Eseltrekking als auch die schmucke Hütte in direkter Nähe zur Koppel als „Vorhaben, das gut in die ländliche Struktur passt“.

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Im Hinblick auf Leader verkündete er, dass die aktuelle Förderperiode demnächst auslaufe: „Am 7. November fällt die Entscheidung, ob wir in die nächste, von 2023 bis 2027 angelegte Periode fallen.“ In den vergangenen Jahren habe man eine Vielzahl interessanter Projekte begleitet und subventioniert. Bei Leader handele es sich um „eine segensreiche Einrichtung für den typischen Ländlichen Raum abseits der Großstädte“, für den die Region Odenwald-Tauber exemplarisch stehe.

„Nachhaltiger Tourismus“

Erfreut überreichte Beetz die Förderplakette an Annette und Markus Englert, denen er für die „Verwirklichung einer rundum sympathischen Idee“ dankte.

„Die Aktion steht für nachhaltigen Tourismus und die Positionierung unserer Breitengrade als Genussregion“, begründete er die 80-prozentige Fördermaßnahme und hob die Esel und damit verbundene Veranstaltungen wie Wanderungen, Ferienprogramme oder den „Eselführerschein“ als „Alleinstellungsmerkmal des Hofs“ hervor: Hier könne man die Tiere hautnah erleben und zugleich die wohltuende Ruhe und Abgeschiedenheit des Landlebens genießen. Mit zur Förderung trug auch die Kooperation mit dem Hofladen „Brenneis Regional“ sowie der Höpfinger „Rad- und Raststation“ bei: Zum Angebot des Hofs gehören Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos – laut Alfred Beetz ein weiterer „nachhaltiger Synergieeffekt“, der zur „Vorbildfunktion des nachahmenswerten Angebots“ beitrage. Das bestätigte Jenny Damico als Mitarbeiterin der Leader-Geschäftsstelle, die in der neuen Hütte nebst Koppel eine attraktive Urlaubsmöglichkeit inmitten der Natur sah.

Wie Annette Englert mitteilte, kam die ursprüngliche Idee von ihrem Sohn Dominik. Man habe voll ins Schwarze getroffen: Von Anfang an erfreuen sich die naturpädagogischen Angebote mit den sieben Eseln, vier Shetland-Ponys und einem Maultier großer Beliebtheit bei allen Generationen. „Die begehbare Koppel nach Art eines Streichelzoos spricht sowohl Familien mit Kindern als auch Stadtbewohner sowie schlicht Erlebnishungrige auf der Suche nach etwas ganz Neuem an.“

Allerdings dürfen Kinder nicht allein auf das Gelände gehen: So niedlich und treuherzig die Eselchen auch aussehen, handelt es sich bei den nächsten Verwandten der Pferde immer noch um Lebewesen mit ihren Eigenheiten und manchmal vielleicht unkontrolliertem Verhalten.

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