Abschied im Bretzinger Kindergarten - Christa Käflein geht nach 20 Jahren in den Ruhestand „Du warst immer ein ruhender Pol“

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„Hunderte von Kindern fanden bei Dir Schutz, Geborgenheit, Trost, Aufmerksamkeit und ganz viel Liebe“, sagte Leiterin Tina Brosch (rechts) in ihrer Rede an Christa Käflein (Vierte von links). © Adrian Brosch

Bretzingen. Als herzliche und verständnisvolle „Kindergartentante“, aber auch als fachkundige und flexible Kollegin gehörte Christa Käflein über 20 Jahre lang zum Personalstamm des Bretzinger Kindergartens St. Sebastian und Vitus. Am Freitag wurde die beliebte Erzieherin mit einer kleinen Feier in den Ruhestand verabschiedet.

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Mit dem Ausspruch „Ruhestand bekommt man nicht geschenkt – man muss ihn sich erarbeiten“, eröffnete Kindergartenleiterin Tina Brosch die Laudatio, in der sie Käfleins berufliche Vita Revue passieren ließ. Auf das Anerkennungspraktikum in Karlsruhe folgten mehr als zehn Jahre im Walldürner Kinderheim St. Kilian und weitere Berufsjahre im Kindergarten St. Josef in Schweinberg, ehe sie 1998 den Weg nach Bretzingen fand. „Wir hatten damals keine Vorpraktikantin und suchten als Mutterschutz-Vertretung nach einer Erzieherin für zehn Wochenstunden“, erinnerte sich Brosch.

Vertrag immer verlängert

Über 15 Jahre lang wurde ab diesem Zeitpunkt der Arbeitsvertrag Käfleins jährlich verlängert, ehe sie seit vier Jahren unbefristet und mit zeitlicher Aufstockung im Bretzinger Kindergarten tätig war. „Du warst immer ein ruhender Pol“, hielt Leiterin Brosch fest und lobte die authentische, besonnene und taktvolle Art der in Hardheim lebenden Käflein, der sie attestierte, stets wertschätzend, höflich und respektvoll gegenüber Kindern, Eltern und Erzieherinnen aufgetreten zu sein. „Hunderte von Kindern fanden bei dir Schutz, Geborgenheit, Trost, Aufmerksamkeit und ganz viel Liebe“, betonte sie und überreichte ein Präsent, ehe Pfarrer Andreas Rapp und Horst Saling als Vorsitzender des Stiftungsrats der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland sich dem Dankesgruß mit besten Wünschen und einem weiteren Geschenk anschlossen. „Sie waren mit Herzblut über 40 Jahre im Dienste der Kinder und verbrachten davon mehr als deren 30 in der Seelsorgeeinheit“, lobte Saling.

Den Elternbeirat vertraten Jessica Vleugels und Christine Schmitt: Auch sie dankten Käflein für das Geleistete zum Wohl der Kinder, die eine gute Erzieherin und Wegbegleiterin vermissen werden. Nach dem gemeinsam angestimmten Lied „Wir wollen dich wiedersehen, es war so schön“ bedankte sich die scheidende Erzieherin für die im Zeichen eines guten menschlichen Miteinanders stehenden gemeinsamen Jahre und lud zum kleinen Umtrunk ein. ad