Gemeinde Hardheim - Glasfaserausbau „historische Chance für den Ländlichen Raum“ „Digitales Ausrufezeichen“ gesetzt

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Adrian Brosch
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Nach der Vertragsunterzeichnung: Hardheims Bürgermeister Volker Rohm, Bernhard Popp (Ansprechpartner bei der Gemeinde) und Robert Link (BBV). © Adrian Brosch

Hardheim. Ein digitales Ausrufezeichen setzt die Gemeinde Hardheim: Am Freitag unterzeichnete Bürgermeister Volker Rohm jene Verträge, die den Glasfaserausbau diverser gemeindeeigener Liegenschaften von den Verwaltungsgebäuden über Schule, Sporthalle und Kindergärten bis hin zu Bauhof und Kläranlage ermöglichen.

Kreisweit ein Spitzenwert

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Die Liste der Gebäude wurde Hand in Hand mit den Ortsvorstehern erarbeitet; die Internetversorgung beträgt 300 Mbit/Sekunde im Up- und Download – kreisweit ein Spitzenwert.

Wie das Gemeindeoberhaupt betonte, handele es sich um eine „historische Chance für den Ländlichen Raum“, mit der man auch strukturelle Nachteile ausgleichen könne.

„Dass Nachrichten schneller denn je übermittelt werden können, ist für das Land und Hardheim ein echter Fortschritt“, merkte Volker Rohm an und hofft auf zahlreiche Nachahmer, vor allem von privater Seite. So fehlen gegenwärtig noch rund 450 Verträge, um die von Netzbetreiber BBV vorgegebene Mindestteilnehmerzahl zu erreichen.

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Die BBV-Vertriebs GmbH wurde von Vertriebs-Regionalleiter Robert Link vertreten. Er merkte an, dass die hohe Bandbreite durch Glasfaser jederzeit gewährleistet werden könne und der Anschluss – auch wenn man ihn nicht selbst in Anspruch nimmt – den etwaigen Folgenutzern der eigenen Immobilie zahlreiche technische Möglichkeiten offenlasse.

„Über das Toni-Projekt der BBV fallen keine Erschließungskosten an, dafür ist die Durchführung an eine bestimmte Menge von Teilnehmern gekoppelt“, betonte Link abschließend und lobte die Gemeindeverwaltung, die „mit gutem Beispiel voranschreite“.