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vhs Hardheim - 30 Kunstinteressierte erlebten Rembrandt-Ausstellung / Lang geplanten Termin realisiert

Das Spiel mit dem Licht kennzeichnet die Malerei

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Hardheim/Buchen. Für rund 30 Kunstinteressierte aus dem gesamten Bereich der Volkshochschule Buchen (vhs) und darüber hinaus hatte die vhs-Außenstelle Hardheim den Besuch der großen Ausstellung „Nennt mich Rembrandt“ im Städel Museum in Frankfurt schon lange vorbereitet. Dieser Termin konnte nun endlich stattfinden, nachdem er wegen der Corona-Pandemie wiederholt verschoben worden war.

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Der Besuch eröffnete den Kunstinteressierten mit Nutzung der informativen Audio Guides die Möglichkeit, den eindrucksvollen Weg des 1606 geborenen Müllersohns aus Leiden zur „Marke Rembrandt“ zu verfolgen und den Aufstieg, Durchbruch und Werdegang von Rembrandt van Rijn vom jungen ambitionierten Künstler zum großen Barockmaler zu ersehen.

Hilfreiche Audio-Guides

Die Audio Guides, die statt der vorgesehenen Führung angeboten wurden, waren dabei mehr als eine Ersatzinformation und eröffneten weitere Einzelheiten zur Ausstellung. In dieser konnten die Besucher um die 60 in den Jahren von etwa 1630 bis Mitte der 1650er Jahre geschaffenen großartigen Werke Rembrandts aus sämtlichen Gattungen der Malerei bewundern, darunter Portraits und erzählende Historienbilder, Landschaften und Stillleben.

An den Porträts wurde die Entwicklung Rembrandts ersichtlich, dessen Bild der Ehefrau des Statthalters durchfiel, ehe er sein Gesicht zum Markenzeichen machte, Porträts wie am Fließband schuf und bald als bedeutendster Porträtist galt. Besonders ins Auge fielen den Kunstinteressierten Werke wie aus der Historienmalerei die „Blendung Simsons“mit „Action-Darstellung“ im XXL-Format, „David spielt Harfe vor Saul“ , das eindrucksvolle „Ganymed in den Fängen des Adlers“ , das „Selbstbildnis mit Samtbarett und Mantel mit Pelzkragen“, „Mädchen mit toten Pfauen“ oder die Engel, die auch zu Marken des Rembrandtkreises wurden. In der Ausstellung ließen die Gestalter Rembrandts Werke in Dialog mit Bildern seiner Mitstreiter, Schüler und Konkurrenten treten.

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Damit wurde deutlich, dass es diesem insbesondere um Natürlichkeit, Lebendigkeit und das Hell-Dunkel-Lichtspiel ging, und dass die drastische Darstellung oder auch das dramatische Erzählen typische Merkmale für ihn sind.

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