Kolpingsfamilie Erfeld - Vorstellung des neuen Heimatkalenders Das Bewusstsein für die Heimat soll geschärft werden

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ad
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Erfeld. Interessante und lebhafte, aber auch zum Nachdenken anregende Fotos bietet die nunmehr zehnte Auflage des von der Kolpingsfamilie Erfeld gestaltetene „Erfelder Heimatkalenders“, die am Sonntag im Kirchenkeller vorgestellt wurde.

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Während eines gemütlichen Beisammenseins bei Kaffee und Kuchen präsentierte Vorsitzender Elmar Frank den mit viel Liebe und Feingefühl gestalteten Kalender, der aktuelle und historische Ansichten Erfelds vereint. „Es ist unser Anliegen, ein Bewusstsein für unsere Heimat und deren Vermächtnis zu schaffen, das uns alle betrifft“, betonte Frank.

„Über den Kalender freuen sich nicht nur die Menschen vor Ort – er geht auch an gebürtige Erfelder, die teilweise in weiter Entfernung leben und immer wieder gerührte Rückmeldungen geben“, fuhr der engagierte Kolping-Vorsitzende fort.

Umrahmt wurde der Tag von einer zu Herzen gehenden Ausstellung, die Frank anlässlich des Volkstrauertags konzipiert hatte. In der Pfarrkirche St. Wendelin waren die Bilder der aus Erfeld stammenden Gefallen aus beiden Weltkriegen ausgestellt, was zum stillen Gedenken an das unvorstellbare Leid von Krieg und Gewaltherrschaft einlud.

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Auch konnte man sich mit „Herbstgedanken“ auseinandersetzen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen. In eigener Sache informierte Elmar Frank über das neue Projekt der Kolpingsfamilie: Das um 1930 von Schuster Leonhard Eckert (1879-1943) gestaltete, zuletzt 1980 von Alois Horn und Eugen Bechtold sanierte Feldkreuz in der „Walds-klinge“ soll renoviert werden. „Dieses religiöse Kleindenkmal soll für die Zukunft gesichert werden“, erklärte Elmar Frank. ad