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Nachbarschaftshilfe Hardheim und Umgebung - Rück- und Ausblick

Corona schränkte Arbeit stark ein

Von 
ad
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Hardheim. Im März 2017 gegründet, ist die Nachbarschaftshilfe Hardheim und Umgebung einer der jüngsten Vereine der Erftalgemeinde. Die Jahreshauptversammlung fand am Mittwoch im großen Saal der Erftalhalle statt.

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Als Vorsitzender leitete Bürgermeister Volker Rohm den Abend ein und hielt nach den Totedenkenden fest, dass die Corona-Pandemie auch die Arbeit der Nachbarschaftshilfe „begleitet und stark eingeschränkt“ habe. Dass man dennoch Einiges realisiert hat, ging aus den von Einsatzleiterin Christel Erbacher vorgetragenen Berichten für 2019 und 2020 hervor.

40 Helfer, 61 Klienten

Zunächst erinnerte sie an persönliche Wechsel im Helferstamm: „Manche wollen pausieren, andere kommen dazu“, betonte Erbacher. Neue Kräfte konnte der von 16 Personen besuchte Kurs für häusliche Betreuung in der Altenhilfe generieren; insgesamt betreuten 40 Helfer 61 Klienten im Jahr 2019 und kamen auf 4304 Einsatzstunden. „Helfer fehlen aber vor allem bei der Unterstützung und Entlastung im Haushalt“, merkte die Einsatzleiterin an und erklärte, dass die Einsätze nur in Hardheim und Umgebung erfolgten. „Anfragen aus der weiteren Region sind nur abzudecken, wenn genügend Helfer verfügbar sind“, hielt sie fest.

Aufgrund der Anerkennung des Landratsamts für Betreuung, Unterstützung und Entlastung im Alltag für pflegebedürftige Menschen können in Pflegegrade eingestufte Klienten die 125 Euro betragende Betreuungs- und Entlastungsleistung der Pflegekasse geltend machen. Das bedingt jedoch auch Schulungen für die Helfer, die weit über den 45 Unterrichtseinheiten umfassenden Grundkurs hinaus gehen.

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Großen Wert lege man daher auf Unterweisungen und Fortbildungen, die im Rahmen der Helfertreffen 2019 etwa auf die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie Datenschutz und Schweigepflicht eingingen. Das Jahr 2020 habe sich hingegen „häufig als sehr schwierig gestaltet und die Helfer vor manche Herausforderung gestellt“, wie Erbacher wissen ließ. Einerseits konnten 70 in Hardheim, Höpfingen und Walldürn mit Ortsteilen ansässige Klienten von 45 Helferinnen und Helfern betreut werden, was 4781 Arbeitsstunden ergab; andererseits jedoch gehörten einige Helfer selbst der Risikogruppe an und setzten vorläufig aus.

„Auch viele Klienten waren verunsichert und verzichteten daher vorübergehend auf die Unterstützung“, so Erbacher. Ebenso wurden zwei geplante Kurs in häuslicher Betreuung in der Altenhilfe abgesagt; Fortbildungen hatten einzig vor Beginn der Pandemie stattgefunden und Unfallverhütung, Einsatzdokumentation sowie Hygiene fokussiert.

Christel Erbachers Dank galt allen Mitstreitern und Helfern sowie den Gemeinden Hardheim und Höpfingen für die verlässliche Zusammenarbeit.

Über Einnahmen, Ausgaben, Spenden und Zuweisungen des aktuell 130 Mitglieder zählenden Vereins informierte Kassierin Claudia Fieger-Molzer; die von Andrea Stancl und Mareike Brawek durchgeführte Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen und schuf die Grundlage für die Entlastung. Diese wiederum führte Höpfingens Bürgermeister Christian Hauk durch, der die reichen Aktivitäten lobte.

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Wahlen

Bei den Neuwahlen wurden Bürgermeister Christian Hauk kraft Amtes als 2. Vorsitzender, Schriftführerin Lore Fitz, Kassierin Gertrud Henn als Nachfolgerin Claudia Fieger-Molzers, die Beisitzer Saskia Dargatz, Dieter Elbert, Claudia Fieger-Molzer, Hildegard Grimm-Gotthardt und Christa Wörner sowie Yvonne Wolfmüller als stellvertretende Einsatzleiterin gewählt.

Als beratendes Mitglied gehört ferner Hauptamtsleiterin Mareike Brawek dem Vorstand an, die gemeinsam mit Andrea Stancl auch künftig die Kasse prüft.

Mit einem Präsentkorb verabschiedet wurde Bürgermeister a. D. Adalbert Hauck (Höpfingen), der als „Macher der ersten Stunde“ wertvolle eigene Vorkenntnisse aus der Erfahrung des Höpfinger Vereins „Bürger für Bürger e.V.“ eingebracht und damit die Anlaufphase erleichtert hatte.

Hauck dankte für das nette Miteinander und stellte die von der Nachbarschaftshilfe mit Leben erfüllte „räumliche und ideelle Verbundenheit zwischen Hardheim und Höpfingen“ hervor.

In seinem Schlusswort verwies Bürgermeister Rohm auf neu gedruckte Flyer und die Möglichkeit des Vereins zum Ausstellen von Spendenbescheinigungen. ad

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